Einst galten Segways als Revolution für die individuelle Mobilität. Doch die vergleichsweise teuren Geräte konnten nie den Massenmarkt erobern. Die dahinter stehende Technologie ist aber natürlich trotzdem für viele Anwendungen interessant. Daher wurde inzwischen eine Plattform konzipiert, auf der verschiedene Firmen eigene Ideen auf Basis der Segway-Technologie umsetzen können. Ein Beispiel dafür ist der Überwachungsroboter Nimbo: Dieser kann auf zwei Rädern selbstständig bestimmte Gebiete abfahren und bei Bedarf menschliche Sicherheitskräfte alarmieren. Als mögliche Einsatzorte nennen die Entwickler Firmengelände, Parkplätze oder Warenlager. Wie der künstliche Security-Mitarbeiter letztlich aber eingesetzt wird, hängt auch von den Vorstellungen des Auftraggebers ab. Denn seine Fähigkeiten sind durchaus vielfältig.


Foto: Turing Video

Menschliche Kollegen können auf dem Segway mitfahren

So kann er entweder eine vorher festgelegte Route abfahren oder aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten selbst eine Strecke berechnen. Interessant ist auch der Einsatz künstlicher Intelligenz: Diese soll es ermöglichen, dass Nimbo bestimmte Gefahrensituationen selbstständig erkennt. Ein Beispiel dafür wären etwa zwei sich prügelnde Personen. In diesem Fall könnte der Security-Roboter durch Ton- und Lichtsignale auf sich aufmerksam machen, ein HD-Video drehen oder direkt seine menschlichen Kollegen alarmieren. Wollen sich die Täter aus dem Staub machen, kann Nimbo zudem die Verfolgung aufnehmen – und dabei sogar noch einen weiteren Mitarbeiter mitnehmen. Die Geschwindigkeit ist allerdings auf siebzehn Stundenkilometer begrenzt und Stufen oder ähnliche Hindernisse können nur schwer überwunden werden.

Bei der Preisgestaltung hält sich der Hersteller noch bedeckt

Dennoch könnte der Segway-Roboter im Sicherheitsbereich eine interessante Ergänzung darstellen. Ganz aus der Luft gegriffen ist die Nutzung in diesem Bereich zudem nicht: In der Security-Branche werden Segways bereits heute vergleichsweise oft für Patrouillenfahrten genutzt. Filmisch festgehalten wurde eine solche Anwendung beispielsweise in dem Film „Der Kaufhaus Cop“. Wie beim Original-Gefährt auch dürfte für den Roboter allerdings gelten: Großflächig durchsetzen wird er sich nur, wenn es gelingt, ihn für einen attraktiven Preis auf den Markt zu bringen. Ausgerechnet in diesem Bereich wollte die Herstellerfirma Turing Video während der Präsentation auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas aber keine genauen Angaben machen.

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Zuletzt aktualisiert am 25.06.2018
Via: New Atlas


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