Auch wenn sich auf dem Markt für Smartwatches viele namhafte Technologiekonzerne tummeln, scheint es dennoch ausreichend Potenzial für spezialisierte Einzelfirmen zu geben. So hat der Vorstandsvorsitzende von Pebble, Eric Migicovsky, nun der US-Webseite „The Verge“ verraten, dass das Unternehmen am 31. Dezember 2014 die Schallmauer von einer Millionen verkauften Smartwatches durchbrochen hat. Eine durchaus beachtliche Zahl, insbesondere wenn man bedenkt, dass das Projekt ursprünglich per Crowdfunding finanziert wurde.


Konkurrenten haben noch keine Zahlen veröffentlicht

Hinzu kommt, dass Pebble nicht nur mit den namhaften Herstellern anderer intelligenter Uhren konkurriert, sondern mit Pebble OS auch auf ein eigenes Betriebssystem setzt. Das Unternehmen steht somit auch in direkter Konkurrenz zu Google und dessen Betriebssystem Android Wear. Die Konkurrenten von Pebble sind allerdings eher zurückhaltend, was die genauen Verkaufszahlen betrifft. Dies wird allgemein als Hinweis darauf gewertet, dass die Verkäufe aktuell noch eher schleppend laufen und die Hersteller bei Smartwatches vor allem auf die zukünftige Entwicklung des Marktes setzen.


Samsung immerhin hatte für das Jahr 2013 die Zahl von 800.000 verkauften GalaxyGear Uhren genannt. Selbst wenn man von einem wachsenden Markt ausgeht und für das vergangene Jahr einen Anstieg der Verkaufszahlen bei Samsung vermutet, ist es doch erstaunlich, dass Pebble offensichtlich bisher in der Lage ist, auf dem Markt für Smartwatches im Konzert der Großen mitzuspielen. Wie immer beim Thema Smartwatch gilt aber auch hier: Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen der Verkaufsstart der Apple Watch auf den Markt für intelligente Uhren haben wird.

Neue Software-Plattform kommt

Pebble jedenfalls möchte sich mit dem aktuellen Erfolg nicht zufriedengeben. So kündigte Unternehmenschef Migicovsky für dieses Jahr eine neue Software-Plattform an, die sich fundamental von allen bisher bekannten Systemen unterscheiden soll. Details wollte der Unternehmenslenker allerdings noch keine bekannt geben. Offensichtlich sollen Apps aber als Darstellungsform in den Hintergrund rücken.

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