Pep
PEP Outlook via www.pep-project.org

Das Projekt Pretty Easy Privacy (PEP) soll die Vorteile der Kryptografie nahezu jedem Nutzer zugänglich machen. Die Methode der Datenverschlüsselung ist dabei recht simpel gehalten, so dass auch technisch nicht so versierte Nutzer ihre E-Mails, WhatsApp Nachrichten und dergleichen in Zukunft entsprechend verschlüsseln können. Volker Birk vom CCC Schweiz hat das europäische PEP-Konzept im Rahmen der Dresdner Datenspuren vorgestellt. Nutzer von Tablets, Smartphones und Computern sollen in Kürze wesentlich einfacher den Zugang zur Datenverschlüsselung erhalten.


PEP: Kryptografie für Anfänger

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo wird PEP ebenfalls vorgestellt um die entsprechenden finanziellen Mittel einsammeln zu können. 50.000 US Dollar werden für den Start benötigt. Das Projekt fand bereits Anklang in der Gemeinde. Drei größere Unternehmen interessieren sich für PEP und sind gewillt künftig entsprechende Lizenzen zu erwerben. PEP beruft sich auf das Cypherpunk Manifesto, welches schon 1993 damit begann sich für den Schutz der Privatssphäre im Netz einzusetzen. Wer bisher noch keine Kryptokenntnisse gesammelt hat und zudem auch nicht viel mit Fingerprints, Schlüsselringen und Schlüssellängen am Hut hatte, der kann alsbald auf das einfache PEP-System setzen.

PEP im Video


Das zumindest ist die Intention der Entwickler. PEP funktioniert wie von selbst, so dass sich der Nutzer keinesfalls mit dem Thema Kryptografie auseinander setzen muss. Das Programm begibt sich nach erfolgreicher Installation automatisch auf die Suche nach bereits vorhandener Kryptografie oder erstellt eigenständig via GnuPGP oder NetPGP entsprechende Sicherheitsschlüssel. Es werden dabei verschiedenen Möglichkeiten der Verschlüsselung in Erwägung gezogen. Sollten jedoch alle potentiellen Varianten ins Leere laufen, wird die E-Mail oder WhatsApp-Nachricht erst danach unverschlüsselt verschickt.

pep-windows
Einen ersten Eindruck von PEP kann man sich bei der Outlook-Variante verschaffen. Bis das System für alle zur Verfügung steht, wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen. Die Theorie ist jedenfalls vielversprechend. Ob das Ganze aber auch so klappt, wie es sich die Entwickler vorstellen, bleibt abzuwarten.

Quelle: Indiegogo

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