Der Matterform Photon 3D Laserscanner für den Schreibtisch Zuhause oder im Büro ist momentan erst als Prototyp im Einsatz, soll aber mit Hilfe der Crowdfunding Plattform Indiegogo bald in Serie produziert werden.


Mit einer Genauigkeit von +/- 0,2 Millimetern kann er Objekte bis zu einer Größe von 190x190x250 mm in 3D einscannen und einem 3D-Grafikprogramm oder einem 3D-Drucker zur Verfügung stellen. Dazu verfügt der Photon 3D Scanner von Matterform über einen Drehteller, 2 Laser und eine hochauflösende Kamera. In nur 3 Minuten wird somit ein Objekt komplett eingescannt. Die Software hierfür läuft auf Windows, Mac OS X und Linux.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für 3D Scanner

Für Spieleentwickler und Designer werden 3D Objekte immer wichtiger. Diese selber von Hand am PC zu entwerfen ist sehr mühsam und kompliziert. Einfacher ist es da ein echtes Modell in 3D einzuscannen und dann erst am Computer anzupassen oder zu animieren. Dabei werden die Formate .STL, .OBJ, und .PLY ausgegeben, wodurch sie unter anderem in den Programmen 3DS Max, Maya, Solidworks, Cinema 4d, Google Sketchup, Rhino und True Space verwendet werden können.

Auch 3D Drucker finden immer breiteren Einsatz und können mit Hilfe der 3D Modelle exakte Kopien herstellen. Vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier das Thema „Raubkopien“ aufkommt, wenn Eltern anfangen die Playmobil Spielfiguren ihrer Kinder einzuscannen und dann selber mit dem 3D Drucker zu replizieren 😉

Crowdfunding bereits überfinanziert

Ursprünglich wollten die Photon Entwickler 81.000 USD über Crowdsourcing bei indiegogo einsammeln, doch der Photon 3D-Laserscanner sorgte für so viel Aufsehen, dass aktuell (25.4.2013) bereits Zusagen für 422.322 USD (ca. 323.729 €) eingegangen sind. Das zeigt, dass auch kleine Entwickler über Crodfunding zu Geld kommen können und damit sogar gegen etablierte Konzerne wie HP ankämpfen können, die mit ihrem 3D Home Scanner ebenso um den gleichen Markt mitkämpfen.

Kosten soll der fertige Photon 3D-Scanner von Matterform dann umgerechnet ca. 450 € plus Versandkosten.

Video: Photon 3D Scanner

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2 Kommentare

  1. Tobias

    26. April 2013 at 16:17

    Super Sache! Ich bin gespannt, wie gut das Fein-Tuning da schon ist.

  2. Johannes

    26. April 2013 at 16:37

    Super. Ich denke das wird die Zukunft werden. Relativ erschwingliche 3D Drucker gibt es ja heutzutage auch schon.

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