Einwegstrohhalme aus Plastik sind ein großes Umweltproblem. So ein kleiner Strohhalm sieht nicht nach viel aus, aber ihre Masse macht die Kunststoffstrohhalme problematisch. Allein in den USA werden etwa 500 Millionen der Trinkhilfen pro Tag verwendet. 2017 kam eine Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Strohhalme im Ozean auf Platz 11 sind, wenn es darum geht, welche Produkte am meisten zum Plastikmüllproblem in den Ozeanen beiträgt.


Mehrere Ansätze gegen Plastikstrohhalme

Der überraschend hohe Beitrag von Strohhalmen zur weltweiten Verschmutzung der Meere kam in den letzten Wochen vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. So plant etwa Großbritannien, Einwegstrohhalme in Zukunft zu verbieten. Ein nicht unwesentlicher Teil der Strohhalme wird von dem Fastfood-Riesen McDonald’s verbraucht. Der Konzern hat sich nun jedoch bereiterklärt, umweltfreundliche Alternativen zu den Kunststoff-Strohhalmen zu finden.


Ab September sollen alle 1361 McDonald’s-Restaurants in Großbritannien und Irland beginnen, Strohhalme aus Papier zu verwenden. Bis 2019 sollen diese die Plastikvarianten komplett ersetzen. Außerdem werden in Restaurants in Belgien bereits seit Anfang des Jahres Alternativen erprobt, und auch Standorte in den USA, Frankreich, Schweden, Norwegen und Australien sollen folgen. Außerdem möchte McDonald’s seinen Kunden testweise Strohhalme nur noch nach einer Aufforderung zur Verfügung stellen.

McDonald’s is committed to using our scale for good and working to find sustainable solutions for plastic straws globally. In addition to the exciting news from the UK today, we are testing straw alternatives in other countries to provide the best experience for our customers. We hope this work will support industry wide change and bring sustainable solutions to scale„, so Francesca DeBiase von McDonald’s.

McDonald’s könnte in der Fastfood-Industrie eine Vorreiterrolle zukommen, und es besteht durchaus Hoffnung, dass andere große Ketten dem Vorbild folgen werden. Ein guter Schritt ist das allemal, umso mehr, als dass er von einer der größten Fastfood-Ketten kommt.

via McDonald’s

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