Pornotrojaner greifen an
Pornotrojaner greifen an

Mal wieder ein Trend der negativen Art. Obwohl schon lange bekannt ist das Trojaner immensen Schaden anrichten können, stehen jetzt auch die Besitzer von Smartphones mit Android System unter Beschuss. Russische Porno Webseiten verbreiten Trojaner, die sich im Smartphone einnisten und SMS an kostenpflichtige Nummern versenden. Dies teilte Kaspersky Lab jetzt mit. Es soll sich um die zweite Version eines SMS Trojaners handeln der die Smartphones auf einem ähnlichen Weg, wie sein Vorgänger angreife. Der Trojaner tarnt sich als neue Version eines Mediaplayers. Laut Kaspersky Lab müsse der Anwender allerdings die Schadsoftware selbst installieren, damit das Smartphone von dem Trojaner befallen werden kann. Diese Masche ist nicht neu, zeigt aber das der Trend der kriminellen jetzt weiter in Richtung der beliebten Smartphones und Co. abwandert, die Ziele der Angriffe von schädlicher Software und Programmen werden. Eine der Arten auf die Trojaner verbreitet werden können findet sich hier.


Beispielsweise werden die Nutzer von Smartphones, auf denen das Google Android Betriebssystem installiert ist, aufgefordert das Programm pornplayer.apk herunterzuladen, um ein gewünschtes Video sehen zu können. In der Zeit, in der das Programm installiert wird, sucht der Trojaner nach Inhalten des Smartphone Users, um unbemerkt kostenpflichtige SMS Nachrichten an gebührenpflichtige Nummern zu versenden. Das Ganze passiert im Hintergrund, sodass der Smartphone Nutzer nichts von diesem Vorgang mit bekommt. Die Nachrichten verursachen Kosten von 6 US-Dollar je Nachricht, die im Anschluss in kleinen Beträgen vom Konto des Smartphone Nutzers abgerufen werden.


Jeder Smartphonebesitzer, der unaufgeforderte Nachrichten bekommt oder aufgefordert wird Software jedweder Art zu installieren, sollte sich informieren, was er da installiert. Da im zweiten Quartal diesen Jahres, laut dem Marktforscher Gartner der Anteil der Android Smartphones bereits bei 17,2 Prozent liegt, ist auch mit einem Fortschreiten dieses kriminellen Trends zu rechnen. Die vielen Seiten, die pornografische Inhalte zu einem Nullpreis anbieten, verleiten leicht dazu eine Software zu installieren, die dann diese Schäden verursachen kann. Also Augen auf bei Downloads und Installationen auf das Smartphone. Aktuell sind es gerade die Ankündigungen zu 3D Pornofilmen, die die Aufmerksamkeit vieler Internetnutzer auf sich ziehen.

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