Informatiker der Universität Saarland und des Max Planck Institut haben innovative Displays zum selber ausdrucken, die sogenannten „PrintScreens“ entwickelt, die theoretisch jeder beliebigen Person mit deinem Drucker erlaubt, sich ein eigenes Display für den Einsatz in interaktiven Prototypen zu Hause, in der Arbeit oder an der Uni auszudrucken. Die neuen PrintScreens werden auf der diesjährigen CEBIT in wenigen Tagen ausgestellt und sollen schon bald für alle verfügbar werden. Mit den druckbaren Displays werden einige der bisher grössten Probleme im Prototyping mit Displays auf einen Schlag gelöst. Mehr zu den innovativen Displays zum Ausdrucken aus dem Saarland und des Max Planck Instituts seht und lest ihr wie gewohnt in diesem Artikel bei uns auf Trends der Zukunft.

PrintScreen: Displays zum Ausdrucken

Das besondere an PrintScreen ist nicht nur, dass die Displays hauchdünn (0,1 Millimeter) und auf Papier, sondern auf fast jedes andere beliebige Material gedruckt werden können und sogar auf Berührungen reagieren. Dabei haben die Informatiker einen handelsüblichen Tintenstrahldrucker mit ihrer Spezialtinte genutzt. Legt man eine elektrische Spannung an, gibt die Spezialtinte Licht ab. Eine vollständige A4 Seite in ein Display zu verwandeln kostet bislang noch ca. 20 Euro. Mit dem Verfahren können neben Papier auch Materialien wie Kunststoffe, Leder, Keramik, Stein, Metall und Holz bedruckt werden, in allerlei zweidimensional, aber auch dreidimensionale Formen. Interaktive und hauchdünne Displays lassen sich so in nahezu jeden Gegenstand integrieren und eignen sich ideal zum Entwickeln von neuen Prototypen. Die druckbaren Displays deren Vorreiter quasi druckbare Touch-Schnittstellen sind, könnten sich unserer Einschätzung nach zu einem unabdingbaren Tool entwickeln. In dem folgenden Video werden die PrintScreen nochmal im Detail erklärt.


Video: Neue Displays zum Ausdrucken

Quelle: EurekAlert

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