Am heutigen Freitag werden weltweit mehrere Millionen Menschen auf die Straße gehen, um für mehr Engagement im Kampf gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Die von der Schwedin Greta Thunbgerg initiierte „Fridays for Future“-Bewegung erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Zu diesem Anlass hat sich die junge Aktivistin mit dem britischen Kolumnisten George Monbiot zusammengetan und einen Kurzfilm gedreht. Monbiot schreibt unter anderem für die renommierte britische Tageszeitung „The Guardian“ und deckte in der Vergangenheit als Undercover-Reporter zahlreiche Umweltzerstörungen auf. Das gemeinsame Video von Thunberg und Monbiot befasst sich folgerichtig und wenig überraschend also mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Natur. Dabei postulieren sie vor allem zwei Hauptforderungen:


Die zwei Forderungen sind miteinander verknüpft

1. Keine fossilen Energieträger mehr nutzen. Diese Forderung ist einleuchtend und altbekannt. Kohle, Gas und Öl zu verbrennen, befeuert den Klimawandel. Tatsächlich wird in diesem Bereich auch schon viel getan – etwa durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Förderung von Elektroautos.


2. Durch Wiederaufforstung und den Schutz der Natur CO2-Emissionen aus der Atmosphäre filtern. Auch hier gibt es auf der Welt bereits einige wegweisende Projekte. So haben unter anderem Island, Nordkorea, Äthiopien und Deutschland staatliche Aufforstungsprogramme angekündigt.

Die Stärke des Videos besteht nun darin, dass es die beiden Themen miteinander verknüpft und klarstellt: Es handelt sich nicht um alternative Maßnahmen, sondern beides muss zwingend umgesetzt werden. Alte Kohlekraftwerke weiterlaufen zu lassen und dafür ein paar Bäume zu pflanzen, hilft nicht weiter.

Der Dreiklang lautet Beschützen, Wiederherstellen und Finanzieren

Bäume pflanzen alleine ist ohnehin nicht die Lösung. Stattdessen wird in dem Video ein Dreiklang propagiert: Protect, Restore and Fund. Oder auf Deutsch: Beschützen, Wiederherstellen und Finanzieren. Oberste Priorität muss es also haben, die vorhandene Natur vor der Zerstörung zu bewahren. Schaut man bei diesem Thema aktuell nach Brasilien oder Sibirien gibt es da noch einiges zu tun. Anschließend muss es darum gehen, zerstörte Gebiete wieder aufleben zu lassen. Voraussetzung dafür wiederum ist die gesicherte Finanzierung. In diesem Zusammenhang kritisiert das Video zudem eine noch immer verfehlte staatliche Förderungspolitik. So kritisiert Thunberg, das global betrachtet tausendmal mehr Geld in die Subventionierung fossiler Energieträger fließt als in naturbasierte Lösungen für den Klimaschutz.

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1 Kommentar

  1. Blackcrack

    20. September 2019 at 14:45

    wenn man die Adblockbemerkung nicht mehr einfach per Kräuzchen entfernen kann und man wird gezwungen, dass man Mitglied werden muss.. (das ist Erpressung!) dann werde ich diese Seiten nicht mehr besuchen… !

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