Das Taxi-Startup Uber hat die zuvor eher ruhige Taxibranche in Aufruhr versetzt. In zahlreichen europäischen Städten kommt es regelmäßig zu Protesten der alteingesessenen Fahrer. Diese werfen dem US-Konzern einen unfairen Wettbewerb vor, weil die Uber-Fahrer in der Regel keinen Taxischein besitzen und auch viele der damit verbundenen Auflagen nicht erfüllen. In vielen Städten und Ländern wird das Geschäftsmodell von Uber daher auch von den Aufsichtsbehörden sehr kritisch gesehen. In New York haben sich die zuständigen Behörden nun für eine andere Antwort auf Uber entschieden: Sie modernisieren die eigene Taxiflotte.


Foto: By Mr.choppers (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
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Minivan bietet mehr Beinfreiheit und technische Ausstattung

Als neues New Yorker Taxi wurde dabei der Minivan Nissan NV200 ausgewählt. Dieser soll den Komfort der Fahrgäste schon alleine dadurch erhöhen, dass er deutlich mehr Beinfreiheit bietet. Die Uber-Fahrer hingegen sind zumeist in ihren Privatwagen unterwegs. Man weiß bei der Buchung also nie genau, ob man später von einem Kleinwagen oder einem Kombi gefahren wird. Zudem sollen die Rückbänke des Nissans mit einigen zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden. So erhält der Fahrgast beispielsweise die Kontrolle über die Klimaanlage des Wagens. Zudem sollen Ladegeräte vorhanden sein, an die beispielsweise der Laptop oder das Smartphone angeschlossen werden können. Steht das Taxi dann einmal im Stau, kann die Zeit sinnvoll zum Arbeiten genutzt werden.

In fünf Jahren soll die Flotte vollständig ersetzt sein

Bereits jetzt sind rund 800 der neuen gelben Taxis auf den Straßen New Yorks unterwegs. Geplant ist zudem, zukünftig pro Jahr rund 2600 weitere alte Taxis zu ersetzen. Demnach wäre die New Yorker Taxiflotte von 13.000 Fahrzeugen in etwa fünf Jahren vollständig modernisiert. Auch die Bestellung der Taxis wurde zuletzt erleichtert. Ähnlich wie bei Uber können auch die offiziellen New Yorker Taxis nun per App geordert werden. Sonderlich viel teurer muss die Fahrt dabei gar nicht werden. Eine Untersuchung der Zeitschrift Business Insider zufolge ist eine Fahrt mit einem offiziellen Taxi in New York im Schnitt sogar billiger als bei Uber.


Via: Digital Journal

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