Hofläden haben Konjunktur, immer mehr Landwirte entdecken diese Möglichkeit des Direktverkaufs für sich. Die Zielgruppe für solche Angebote wächst, weil immer mehr Menschen erkennen, dass eine regionale saisonale Versorgung große gesundheitliche und ökologische Vorteile bringt. Nun hat sich der Österreicher Hans Goldenits eine neue, praktische Variante in ausgedacht.


Von KanderEigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Der Hofladen ist auch Sonn- und Feiertags geöffnet

Der Hofladencontainer in Neusield am See schlägt die Öffnungszeiten des örtlichen Supermarkts um Längen: Hier dürfen sich die Menschen rund um die Uhr bedienen, also auch, wenn sie mitten in der Nacht der Hunger auf frischen Grünkohl packt. Dazu gehören natürlich ebenso die Wochenenden und sämtliche Feiertage, abgeschlossen wird niemals. Trotzdem bedarf es nur einer einzigen Angestellten, um den Laden zu betreiben. Sie sorgt dafür, dass immer neues leckeres Obst und schmackhaftes Gemüse in den Regalen landen, den Rest erledigen die Kunden von selbst. Jeder, der hier einkauft, rechnet sich die Summe, die er zu bezahlen hat, selbst aus. Beglichen werden die Kosten entweder bar oder mit Bankomatkarte, ohne dass jemand kontrolliert. Das funktioniert seit Ende August zur vollen Zufriedenheit des Betreibers, der sich darüber freut, dass die Kunden ihm vertrauen, und sich deshalb entschieden hat, ihnen dieses Vertrauen zurückzuschenken.

Im Angebot befinden sich ausschließlich frische regionale Lebensmittel

Die Produkte, die es im Hofladencontainer zu kaufen gibt, stammen aus Goldenits eigener Landwirtschaft oder von benachbarten Bauern. Von weiter weg wird nichts herangekarrt! Erfahrungsgemäß kommen besonders dann viele Kunden herein, wenn die anderen Geschäfte längst geschlossen haben. Obwohl die Supermärkte längst nicht mehr so früh wie die Pforten schließen müssen, besteht also doch noch Bedarf auf weiter verlängerte Öffnungszeiten. Goldenits plant bereits einen zweiten Hofladencontainer, so sehr ist er von dem Erfolg überzeugt. Dieses Konzept dürfte sich gern über die Dörfer des Landes verbreiten und auch in Deutschland Einkehr halten!


Quelle: burgenland.orf.at

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