Die US-amerikanische Bildungs-Crowdfunding-Seite DonorsChoose.org gab kürzlich bekannt, dass das Krypto-Startup Ripple mit einer Spende von 29 Millionen US-Dollar alle 35.000 Projekte auf der Seite finanziert hat. Es handelt sich um die großzügigste Spende, die die Organisation DonorsChoose je erhalten hat.


29 Millionen Dollar für bedürftige Schüler

DonorsChoose.org ist eine Webseite, auf der Lehrer an öffentlichen Schulen Crowdfunding-Kampagnen start4en können, um ihre tägliche Arbeit zu unterstützen. Bisher wurden über die Webseite mehr als 1,1 Millionen Projekte finanziert, von denen insgesamt etwa 27,7 Millionen Schüler profitieren konnten. Zu den finanzierten Kampagnen gehörten etwa die eines Lehrers aus Illinois, der ein paar Laptops benötigte, um seine Schüler auf ihren weiteren Bildungsweg vorbereiten zu können, die einer Lehrkraft aus Texas, die 150 US-Dollar für Kopfhörer für ihre Schüler benötigte sowie die eines Lehrers aus Massachusetts, der 41.000 Dollar brauchte, um eine Schulbibliothek für ärmere Schüler zu finanzieren.


Gegründet wurde DonorsChoose.org im Jahr 2000 von dem Lehrer Charles Best, der damals in New York English und Geschichte unterrichtete. „A million students, overwhelmingly in low-income communities, are going to feel the impact of this gift within the next few weeks„, freute Best sich über die Spende.

Und auch Ripple nahm Stellung zu der großzügigen Spende: „We’re surrounded by people who have benefited from having great educational experiences and we very much recognize that’s not the case across the U.S. It’s just a subject that we all care very passionately about and we were in a position to make it happen„, so Monica Long von Ripples Marketing-Abteilung.

Laut DonorsChoose werden etwa 16.500 öffentliche Schulen von der Spende profitieren – das entspricht etwa einem Sechstel aller öffentlichen Schulen in den USA.

Initiative zahlte sich aus

Die ganze Sache wird noch ein wenig beeindruckender, wenn man erfährt, dass die Spende auf die Initiative von Charles Best selber zurückging. Dieser schrieb im Januar an den CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, der die Plattform DonorsChoose schon länger unterstützte. In seiner Mail schlug Best vor, dass Ripple doch eigentlich jedes Projekt auf der Seite finanzieren könnte. Garlinghouse lud Best daraufhin nach San Francisco ein, wo er sich den Vorschlag von Angesicht zu Angesicht anhörte. Nicht einmal einen Monat nach der Mail entschied Ripple sich zu der Spende.

DonorsChoose überprüft jedes Projekt vor der Freischaltung manuell, und nachdem das Funding-Ziel erreicht ist, unterstützt die Organisation den Initiator des jeweiligen Projekts bei dessen Umsetzung. Nach der Spende stand der Projektzähler auf der Webseite erstmals auf Null. Aber dieser Zustand hielt nicht lange an. Bereits am Mittwoch wurden erneut 16.000 Projekte erstellt, die nun auf einen oder mehrere Wohltäter warten.

via The New York Times

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.