Brennstoffzellenfahrzeuge bieten theoretisch ein enormes Potential. Sie besitzen eine Reichweite von knapp 500 Kilomtern und kommen damit deutlich weiter als die meisten Elektroautos. Der Tankvorgang geht zudem deutlich schneller und ist vergleichbar mit der Betankung von Erdgas-Autos. Das Beste aber: Die Autos verursachen während der Fahrt keine Emissionen oder Abgase, sondern geben lediglich Wasser ab. Einer der Pioniere auf dem Gebiet der Brennstoffzellenautos ist dabei die Firma Riversimple. Diese hat zwanzig Prototypen des Modell Rasa produziert, die nun in Wales erstmals auf die Straße kommen sollen. In einem zwölfmonatigen Feldversuch werden zwischen sechzig und achtzig Einwohner die Fahrzeuge auf Herz und Nieren testen.


Copyright: Riversimple
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Die Kosten für den Unterhalt werden vom Hersteller getragen

Stattfinden werden diese Praxistests rund um die walisische Stadt Monmouth. Das Gebiet eignet sich dabei den Angaben der Firma zufolge ideal für den Einsatz von Brennstoffzellenautos, weil dort viele verschiedene Städte vergleichsweise nah beieinander liegen. In der Stadt Monmouth selbst soll dabei eine Station zum betanken der Autos eingerichtet werden. Die laufenden Kosten für die Nutzung der Autos werden dabei während der Testphase von der Herstellerfirma übernommen. Die Tester können zudem bei Problemen auf eine Art Kundenservice zurückgreifen und bekommen dann Hilfe von Fachleuten. Riversimple erhofft sich durch die Testphase wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der Fahrzeugtechnik bei regelmäßiger Nutzung.

2018 könnten die Autos regulär auf den Markt kommen

Starten sollen die Testfahrten dabei mit dem nächsten Jahreswechsel. Läuft dann alles nach Plan und es treten keine gravierenden Probleme auf, kann ab dem Jahr 2018 mit der regulären Markteinführung der Autos begonnen werden. Dabei wird es aber in jedem Fall eine Besonderheit geben: Die Brenstoffzellenautos von Riversimple werden nicht zu kaufen sein, sondern können nur durch eine Art Monatsabo erworben werden. Der Kunde zahlt dabei eine fixe Gebühr und kann den Wagen einen Monat nutzen – muss sich aber keine Gedanken über Wartung und Reparaturen machen. Im folgenden Video wird diese innovative Vermarktungsidee nährer erläutert:


Via: South Wales Argus

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