Der Riversimple Rasa wurde bereits im Februar der Öffentlichkeit präsentiert und sorgte damals in der Fachwelt für Aufsehen. Denn das Fahrzeug besaß eine Reichweite von rund 480 Kilometern – und kommt damit weiter als beispielsweise ein Elektroauto von Tesla. Ganz so schnell ist es dafür allerdings nicht: Die Spitzengeschwindigkeit wurde bei etwas unter einhundert Stundenkilometern gedrosselt. Dafür entstanden während der Fahrt aber auch keine Abgase, sondern das Auto gab lediglich Wasser ab. Die Markteinführung des Riversimple Rasa ist dabei für das Jahr 2018 geplant. Allerdings arbeiten auch Firmen wie Toyota, Honda und Nissan an Brenstoffzellenauots. Das junge Startup will sich daher mit einer ganzen Reihe von innovativen Maßnahmen von der Konkurrenz abheben. So werden im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne Unternehmensanteile an Unterstützer abgegeben. Später sollen die Autos dann nicht zu kaufen, sondern lediglich per Langzeitmiete erhältlich sein.


Für fünfzig Pfund können Unternehmensanteile erworben werden

Die Form des Crowdfundings ist dabei eher ungewöhnlich. Denn anders als normalerweise erhält man hier für seine finanzielle Unterstützung kein Dankeschön oder ein Anrecht auf das fertige Produkt. Vielmehr kauft man faktisch Aktien des Unternehmens. Ein Anteilsschein kostet dabei zehn Pfund – wobei mindestens fünf Aktien gekauft werden müssen. Insgesamt sollen auf diese Weise bis zu 7,5 Prozent des Unternehmens abgegeben werden. Von dem Geld sollen dann die ersten zwanzig Testfahrzeuge gebaut werden, die anschließend in Europa erstmals längerfristig auf den Straßen zum Einsatz kommen sollen.


Auch die Europäische Union gehört zu den Unterstützern des Projekts

Das Geld der Unterstützergemeinde soll dabei eine Finanzspritze der Europäischen Union ergänzen. Diese hat im Rahmen ihrer Forschungsförderung bereits eine Summe von zwei Millionen Euro zugesagt. Anders als Tesla setzt Riversimple dabei nicht auf große Ankündigungen. Vielmehr sehen die Planungen auch im besten Fall lediglich die Produktion von 5.000 Autos mit Brennstoffzellenantrieb jährlich vor. Diese sollen zudem nicht klassisch verkauft werden, sondern im Besitz des Unternehmens verbleiben. Kunden können die Autos aber für einen Pauschalbetrag für eine bestimmte Zeit mieten, während die laufenden Kosten von Riversimple übernommen werden. Wird dieses Geschäftsmodell ein Erfolg, profitieren davon dann auch die Unterstützer der Crowdfundingkampagne.

Via: The next web

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.