Nach dem Vorbild des Wasserläufers haben Professor Qinmim Pan und sein Team den schon bestehenden Roboter überarbeitet. Er kann jetzt nicht nur auf dem Wasser laufen sondern auch rumspringen ohne zu sinken. Durch Computersimulationen wurde herausgefunden, dass superhydrophobe (also besonders wasserresistente) Materialien der Schlüssel zum Erfolg sind. Pan wählte Nickelschaum welcher sehr wasserabweisend und porös ist. Durch den verbesserten Auftrieb und kleine Lufteinschüsse konnte die Stabilität so gewährleistet werden.



11 Gramm und trotzdem 1100 mal schwerer als der Wasserläufer

Während Wasserläufer durch die Verteilung ihres Gewichtes auf dem Wasser bleiben, musste das Forscherteam eine Lösung finden um 11 Gramm über Wasser zu halten. Außerdem sind die Füße des Wasserläufers mit kleinen Haaren bedeckt, welche die Sprungkraft erhöhen. Durch extrem wasserresistente Materialien konnte die Sprungkraft des Roboters stabilisiert werden. Auf den fünf Beinen des Roboters befindet sich nun Nickelschaum, welcher sich ideal eignet.

Roboter für Aufklärungsmissionen

Der Roboter beinhaltet ein Gleichstrommotor und ein Untersetzungsgetriebe welches ermöglicht, dass er über 14 cm in die Luft springen kann. Auch die Reichweite der Sprünge mit 35 cm ist beeindruckend. Durch diese Fähigkeiten und die minimale Größe können Hindernisse leicht umgangen werden. In Zukunft könnten Mikroroboter dieser Art verwendet werden um die Wasserqualität zu kontrollieren. Auch als „Spion“ könnte er eingesetzt werden.

Quelle: gizmag.com

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1 Kommentar

  1. Tilo

    31. Juli 2012 at 16:22

    Wie klein und ausgeklügelt die Dinger werden. Würde mich nicht wundern wenn es solche „Roboter“ schon für Spionagezwecke gibt

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