John Donne sagte einmal:“Niemand ist eine Insel“. Das trifft nicht nur für Menschen zu, sondern auch für Roboter. Wir Menschen können unsere Erfahrungen und Fachkompetenzen über die Sprache und mittels Demonstrationen weitergeben und teilen. Roboter können den Erfahrungsaustausch ebenfalls ganz gut realisieren und zwar über ein gemeinsames Netzwerk. In einer Art „Roboter Cloud“ möchten Google-Ingenieure nun Roboter programmieren, die andere Roboter wiederum unterrichten und Dinge lehren. Insgesamt sollen Roboter dabei noch schneller dazulernen.


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Roboter lernen aus Fehlern

Roboter lernen dazu und können das Erlernte weitervermitteln. Auch das Lernen aus der Cloud ist praktisch. Die Google Roboter haben in einem Test die Aufgabe erhalten, selbstständig eine Tür zu öffnen. Dabei tasteten sich die Roboter langsam vor, griffen zunächst daneben und probierten so lange, bis der erste die Tür öffnete. Aus den Erfahrungen, also den Abstandswerten, der Position der Türklinke und die richtige Drehung des Arms, lernten die anderen Roboter ebenfalls und zogen die Türen kurz danach auch auf. Jeder noch so kleine Schritt wird in der gemeinsamen Cloud gespeichert und ist zeitgleich für alle angeschlossenen Roboter abrufbar. Mit dieser Lösung kann um ein Vielfaches schneller gelernt werden. Schwarmintelligenz ist dabei sehr effektiv.


In einem zweiten Tutorial, wurde ein Roboter von einem Menschen angelernt. Die Schritte speicherte der Roboter entsprechend, so dass andere Roboter, die ebenfalls in der Cloud connected sind, darauf zugreifen können. Im Fazit kann wieder einmal festgehalten werden, dass Daten Trumpf sind. Je mehr Daten desto besser. In Zukunft sollen die Roboter noch schneller lernen und auch in der Lage sein komplexere Aufgaben zu lösen.

Quelle: Google Research

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