Sense Schlafsensor (Foto: Screenshot Youtube)
„Sense“ Schlafsensor mit „Sleep Pill“ (Foto: Screenshot Youtube)

Der Schlafsensor „Sense“ eines 22-jährigen Unternehmers aus Großbritannien ist ein System, welches das Schlafverhalten registriert und den Wecker neu erfinden soll. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat die Erfindung mit weit über 1.000.000 $ bereits in der ersten Woche die Millionenmarke geknackt.


Das praktische Gadget für den gesunden Schlaf misst unter anderem den Lärmpegel, Lichtverhätnisse, Luftfeuchtigkeit und Partikel in der Luft. Aus allen Bemessungen wird ein „Sleep Score“ errechnet, welcher im Idealfall 100 erreicht. Sense verfügt außerdem über einen „Smart Alarm“, der genau im richtigen Moment des Schlafzyklus wecken soll. Die genauen Einstellungen sollen sich via iPhone- und Android-App vornehmen lassen.

Optimale Aufstehzeit wird berechnet

Sense wird einfach auf dem Nachttisch aufgestellt. Zusätzlich wird am Kopfkissen „Sleep Pill“ (dtsch. „Schlaftablette“) angesteckt. Diese kann durch Sensoren anhand der Aktivität des Schlafenden erkennen, wie tief er gerade schläft. Wird der „Smart Alarm“ beispielsweise auf 07:00 Uhr gestellt, und der Sensor stellt fest, dass bereits um 06:45 aus der Tiefschlafphase in die leichte Schlafphase gewechselt wurde, wird der „Smart Alarm“ beispielsweise eine viertel Stunde früher wecken. Dadurch soll vermieden werden, dass die nächste Tiefschlafphase eintritt, aus welcher der Nutzer schwieriger aufstehen könnte.


„Sense“ ist auf Kickstarter noch zum Early-Backer-Preis von 99 $ plus 15 $ Lieferung nach Europa (insgesamt ca. 85 EUR) erhältlich und soll voraussichtlich bereits ab November 2014 geliefert werden.

Video: „Sense“ Schlafsensor

https://www.youtube.com/watch?v=UIpntVyHr1w

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2 Kommentare

  1. Gast

    31. Juli 2014 at 12:09

    Das ist nichteinmal wirklich innovativ. Ein sehr aehnliches Konzept gab es 2010 (und gut möglich auch vorher) als App für beispielsweise Android Smartphones. Man musste das Smartphone neben sich liegen haben und anhand der Bewegungen wurde gemessen und entsprechend geweckt, mit einer recht netten Analyse in Daten- und Diagramm-Form als Historie der vergangenen Nächte. Hat bei meiner Freundin prima funktioniert, ich persönlich fand es potentiell unverlässlich – allerdings ohne es wirklich ausprobiert zu haben. Und das Design erinnert finde ich irgendwie an das chinesische Olympia-Stadion.

  2. piet

    2. August 2014 at 00:35

    Ich habe auch sofort an die App denken müssen. Die hat bei mir allerdings nicht so toll funktioniert.
    Vielleicht funktioniert ein extra zu dem Zweck angefertigter Sensor ja etwas besser. Ich finde die Idee, wenn auch nicht neu, trotzdem gut und würde mich freuen wenn es funktioniert.

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