Vielleicht habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie ihr euer eigenes Leben so plastikfrei wie möglich gestaltet: Schließlich fängt jede große Veränderung im Kleinen an! Falls ihr jedoch noch nicht so richtig starten konntet, möchten wir euch an dieser Stelle ein wenig unter die Arme greifen.


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Kaffee


Durch Kaffeekapseln entstehen Jahr für Jahr irrsinnige Müllberge, allein im Jahr 2016 fielen mehr als 8000 Tonnen Kapsel-Abfall an. Gönnt euch lieber einen schönen Filterkaffee, der sehr viel weniger Müll mit sich bringt und am besten aus fairem Handel stammen sollte.

Wasser

Plastikflaschen sind zwar schön leicht und gut zu transportieren, erweisen sich aber nicht als besonders ressourcenschonend. Leitungswasser ist hierzulande mindestens genauso gesund und lecker wie Flaschenwasser, gern auch manuell aufgesprudelt.

Reiniger

In künstlichen Reinigern ist nicht nur ganz viel Chemie enthalten, sie sind auch meistens in Plastikgefäßen verpackt. Greift stattdessen besser zu Essigessenz aus der Flasche und Soda aus der Papiertüte: Beides reinigt effektiv und schont die Umwelt.

Verpackungen

Verpackungen bestehen allgemein häufig aus Plastik, doch einige Dinge sind auch in Pappe gehüllt. Am besten ist es aber, in einem Unverpackt-Laden einzukaufen, falls einer vor Ort sein sollte. Milch beim Bauern selbst abfüllen, andere Lebensmittel in mitgebrachten Behältern transportieren.

Obst und Gemüse

Haltet doch mal Ausschau nach den Markttagen in deinem Ort oder schaut, welche Bauern einen eigenen Hofladen besitzen. Auch hier bringt ihr einfach eure eigenen Mehrweg-Verpackungen mit, um eure Einkäufe abzutransportieren. Regionale Versorgung mindert zudem den ökologischen Fußabdruck.

Portionen

Wenn ihr schon Verpacktes kauft, dann besser in möglichst großen Portionen. Kleinpackungen bringen in Relation zu Großpackungen sehr viel mehr Müll mit sich!

Einkaufsbeutel

Führt am besten immer einen Einkaufsbeutel mit euch oder eine schon gebrauchte Plastiktüte. Das geht zum Beispiel im Rucksack, in der Handtasche, am Fahrrad oder im Auto. Im Kofferraum könnt ihr sogar einen ganzen Haufen davon lagern, um beim Einkaufen keine neuen Plastiktüten und auch keine Papiertüten mehr zu nutzen. Denn auch Papierbeutel sind ressourcenintensiv in der Herstellung!

Butterbrote

Verpackt eure Butterbrote einfach mal wieder im guten, alten Butterbrotpapier und lasst die Alufolie beiseite. Okay, Aluminium ist kein Plastik, aber trotzdem in großen Mengen enorm umweltschädlich!

Glas

Das Glas als Verpackung für Lebensmittel ist fast schon in Vergessenheit geraten, dabei gibt es nichts Hygienischeres als das! Wenn euch also mal wieder Gefäße für den Kühlschrank fehlen, dann schafft euch keine neuen Plastikboxen an, sondern Schraub- und Weckgläser. Ihr könnt auch alte Lebensmittelgläser wiederverwenden, das spart Geld und Ressourcen.

Müllbeutel

Als ob wir nicht genug Müll in unseren Eimern haben, geben wir noch jeder Portion Abfall einen Müllbeutel aus Plastik hinzu. Das muss nicht sein! Nach ordentlicher Trennung bleibt kaum noch Hausmüll übrig, und der kann auch in den mit Zeitung ausgelegten Mülleimer. Auch bereits verwendete, alte Plastik- und Papiertüten erhalten hier die letzte Ehre.

Quelle: geo.de

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2 Kommentare

  1. Uwe

    23. September 2018 at 20:43

    Wenn man Wurst oder Fleisch beim Metzger kauft, kann man von zu Haus eine Dose mitbringen, in die die Wurst direkt hineingelegt werden kann. Die gibt es aus Plastik oder Metall. Unser Metzger akzeptiert diese Dosen und so spart man sich und der Umwelt die ein oder andere Plastiktüte. Außerdem schafft man so viel schneller etwas Ordnung im Kühlschrank. Und was sehr schön ist: Auch Edeka bietet diese Lösung jetzt an https://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/fuer-vier-bis-fuenf-euro-gegen-den-plastik-wahnsinn-edeka-testet-mehrweg-dosen-an-der-wursttheke_id_9345927.html

    Ja, es sind zwar Plastikdosen, aber immerhin kann es wiederverwendet werden. 😉

  2. Michael Kammler

    24. September 2018 at 08:38

    Hi Uwe, das stimmt.

    Über die EDEKA-Aktion haben wir schon am 1.8.18 berichtet https://www.trendsderzukunft.de/test-bei-edeka-fleisch-und-kaese-in-der-mehrweg-dose/ 🙂

    Beste Grüße Micha

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