Die billigste Art des Einkaufens ist das Schaufenster-Shopping. Falsch! Ein Geschäft in Australien will in Zukunft fünf Dollar von allen verlangen, die „Showrooming“ betreiben. Showrooming heißt, dass die Leute sich die Produkte im Geschäft anschauen, Informationen einholen und dann online zu einem billigeren Preis kaufen.



„Anschaugebühr“ schockiert und empört

Konsumenten sind von dieser Vorgehensweise verständlicherweise schockiert und zeigen sich auf diversen Internetforen empört. Doch wie ist das Geschäft zu dieser radikalen Entscheidung gekommen? “Diese Maßnahme geschieht in Anlehnung an viele andere Bekleidungs- und Schuhgeschäfte und Elektronikmärkte, die dasselbe Problem haben“. Diese Erklärung liefert der Zettel, welcher im Schaufenster hängt.

Aktion könnte nach hinten losgehen

Experten stehen der Aktion kritisch gegenüber. Sie glauben Händler sollten sich durch Serviceleistungen von Online-Shops abheben. Der Ansatz der „Anschaugebühr“ empfinden sie als völlig falsch.

Bei welche Produkte würden Sie eine „Anschaugebühr“ akzeptieren?

Quelle: futurezone.at, dailyfinance.com

5 Kommentare

  1. Susanna Künzl

    30. März 2013 at 08:24

    Diese Idee ist eigentlich nur logisch, wenn as Geschäft nicht gleichzeitig einen Internetshop betreibt und ebenfalls vom preisbewussten Käufer, der online ordert, profitiert. Es ist schon etwas unfair, wenn Kunden (oder eben: Nicht-Kunden) sich im Laden ausführlich beraten lassen, um dann das Geld im Webshop eines anderen Unternehmens zu lassen.

  2. anonym

    30. März 2013 at 17:20

    > Bei welche Produkte würden Sie eine “Anschaugebühr” akzeptieren?

    Stripperin 🙂

  3. Paul

    31. März 2013 at 14:49

    Diese Entwicklung sehe ich kritisch. Analoge Shops können und müssen in Zukunft mit Beratung überzeugen.

  4. Johannes

    2. April 2013 at 16:02

    Ich bin zwiespältig was das Thema angeht. Es stimmt das sich die Analogen Shops abheben sollten aber wie sollten sie existieren wenn sie für Dienstleistungen nicht entlohnt werden. Einen ausführlichen „Vortrag“ über das von mir Anvisierte Produkt empfinde ich als eine Dienstleistung die entlohnt werden darf. Geht es aber nur darum das ich mir ein Produkt anschaue aber keine weiteren Informationen wünsche dann würde ich eine Zahlung als ungerechtfertigt sehen.

  5. vanBAT

    8. April 2013 at 13:08

    Finde ich echt lustig.
    Ich habe mal ein gespräch eines örtlichen SATURN-Händlers gehört, der sich beschwert hat, dass die Leute bei ihnen sich beraten lassen und im Internet kaufen.
    Da erinnere ich mich doch gerne an vor ca 20 Jahren als eben jener SATURN-Markt zu uns kam und die Kunden dass mit dem einzelhandel ebenso gemacht haben. Hat sich da jemand von SATURN bechwert?

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