Stapeln sich bei euch auch allmählich die ausgesonderten Elektrogeräte, dazu allerhand Kabel und Netzteile, die nicht mehr oder nur sehr bedingt zu gebrauchen sind? In den Hausmüll dürfen diese Dinge nicht, das ist nicht nur verboten, sondern auch umweltschädigend. Doch die Entsorgung über die kommunale Sammelstelle erscheint einfach zu zeitaufwändig, zumindest habt ihr es bislang noch nicht bis dorthin geschafft. Zum Glück gibt es eine bequeme Alternative!


Habt ihr bei euch daheim auch so eine Schublade? / Foto: Yvonne Salmen

GOGREEN wirbt mit klimaneutralem Versand

Dieser Trend der Zukunft ist längst schon real: Bei der Deutschen Post erhaltet ihr eine sogenannte Electroreturn-Briefmarke, die ihr auf den versandfertig verpackten Elektromüll klebt. Damit könnt ihr die Sachen kostenlos versenden, und zwar mit dem klimaneutralen Recycling-Versand GOGREEN. Diese Initiative gleicht die beim Transport entstehenden Treibhausgase wieder aus, indem sie in Klimaschutzprojekte investiert. Am Ende soll ein Nullsummenspiel dabei herauskommen, sodass ihr gar kein schlechtes Gewissen haben müsst. Die Versandmarke lässt sich übrigens auch online aufrufen, sodass ihr so gut wie keine Arbeit mehr damit habt.

Angebot nur für private Verbraucher

Aber Achtung: Das Angebot des gebührenfreien Versands gilt ausschließlich für private Verbraucher, Gewerbetreibende erhalten andere Konditionen. Bislang wurden auf diesem Weg bereits 1,5 Millionen Druckerpatronen und 2,4 Millionen Handys dem Recycling zugeführt, das ist schonmal eine ganze Menge. Einige Dinge mussten allerdings auch entsorgt werden, dabei wurde laut offiziellen Angaben eine möglichst umweltfreundliche Option gewählt. Die Post empfiehlt die Verwendung eines Maxibriefs mit dem Format 35 x 25 x 5 cm, der höchsten 1 kg wiegen darf. Allerdings weist sie zugleich darauf an, dass auch größere Elektrogeräte willkommen sind. Ob es eine Gewichtsgrenze nach oben gibt, ist uns nicht bekannt: Im Zweifelsfall einfach mal bei der Post nachfragen und die konkreten Konditionen für Großgeräte einholen.


Insgesamt sicher eine gute Alternative zum Verstaubenlassen im Schrank – oder der klammheimlichen Entsorgung über den Hausmüll. Und bei der Post kommt sicher jeder irgendwann mal vorbei, um die Sachen abzugeben.

Quelle: deutschepost.de

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1 Kommentar

  1. Heine

    6. Oktober 2018 at 16:57

    Es sollten vielleicht öfter Tonnen aufgestellt werden. Toaster, … und so weiter sind für ältere Menschen auch schon schwer. Man hat meist nur 2 Altgerätemarken fürs Jahr. So oft wie was kaputt geht heutzutage. Die Sammelstellen sind oft zu weit. Nur mit Bus erreichbar. Total zu kompliziert. … Das ganze System. …

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