Während Amazon seinen Lieferservice per Drohne bereits in den Startlöchern hält, die amerikanischen Regularien hier jedoch als Bremse fungieren, möchte die Schweiz im Sommer die erste Testrunde im Hinblick auf Luftpostauslieferungen mit Drohnen starten.  Die Schweizer Behörden sehen das Ganze ein wenig lockerer. Dieter Bambauer von der Swiss Post blickt der neuen Auslieferungsmethode optimistisch entgegen und begrüßt den zukunftsträchtigen Dienst.


Matternet
Schweiz testet Postdrohnen Bild: Matternet

Drohnen erreichen akzeptable Reichweite

Die Lieferungen der ersten Testrunde übernehmen Quadrocopter Drohnen vom Unternehmen Matternet. Die Drohnen sind in der Lage mit einer Akkuladung bis zu 1 Kilogramm schwere Lieferungen etwas mehr als 19 Kilometer (12 Meilen) weit zu befördern. Gekennzeichnet sind die Drohnen als Typ ONE, die bereits speziell für den Transport kleinerer Fracht ausgelegt sind. Dabei soll das Be- und Entladen besonders einfach sein.

Mit der ersten Testrunde soll herausgefunden werden, welches Potential Lieferungen per Drohne haben und welche rechtlichen Rahmenbedingungen es in Zukunft zu schaffen gilt. Ob nach der Testphase regelmäßige Auslieferungen per Drohne in der Schweiz stattfinden, bleibt abzuwarten. In Deutschland starteten ebenfalls schon Tests mit Lieferdrohnen. Der 2013 vorgestellte Paketcopter von DHL lieferte von September bis Dezember 2014 bereits Medikamente aus. Die Flüge fanden vom Festland zur Insel Juist statt. Knapp 40 Flüge absolvierte die Drohne. Laut DHL gab es dabei keine Komplikationen, auch nicht als die Witterungen umschlugen und die Drohne, Regen und Nebel passierte.


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