Bevor David Hasselhoff mit „Looking for Freedom“ zum – vor allem in Deutschland – gefeierten Sänger wurde, war er eigentlich als Schauspieler aktiv. Seinen Durchbruch feierte er in der Serie Knight Rider. Dort spielte er die Rolle des Michael Knight. Eigentlicher Star der Serie war aber das smarte Auto K.I.T.T. Knight konnte nicht nur mit seinem Auto reden und Informationen abrufen, sondern das Fahrzeug war auch in der Lage, von alleine zu fahren. Über seine Armbanduhr konnte der Hauptdarsteller K.I.T.T. so zu jedem beliebigen Ort der Welt rufen. Von dieser Idee scheinen auch die Entwickler bei Volkswagen inspiriert worden zu sein. Denn die Elektroauto-Studie Sedric besitzt einen sogenannten „One-Button“. Mit dessen Hilfe lässt sich das Fahrzeug rufen und macht sich dann von alleine auf den Weg.


Image Credit: Volkswagen

Level 5: Der Fahrer kann nicht mehr eingreifen

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde die Studie auf dem Genfer Autosalon. Es handelt sich um ein autonom fahrendes Auto auf Level 5. Der Fahrer besitzt also keine Eingriffsmöglichkeiten mehr. Ein Lenkrad und Pedale sind daher auch gar nicht vorgesehen. Dies hat wiederum den Vorteil, dass das Fahrzeug auch von Menschen ohne Führerschein oder von fahruntüchtigen Besitzern genutzt werden kann. Neben Privatleuten hat der Konzern vor allem Mobilitätsdienstleister als Kunden im Blick. So könnten Carsharing-Anbieter auf die autonomen Fahrzeuge setzen. Kunden müssten dann nicht mehr zum Teilauto laufen, sondern könnten sich einfach abholen lassen.

Luftreinigende Pflanzen sind im Innenraum vorhanden

Entwickelt wurde die Studie von der Forschungsabteilung von Volkswagen in Kooperation mit dem Future Center Europe in Potsdam. Der Innenraum ist fast ein bisschen loungemäßig gestaltet, mit jeweils zwei gegenüber liegenden Zweiersitzen. Auf den Bildern besitzen die Insassen dabei allerdings noch jede Menge Beinfreiheit. Es sollte daher problemlos möglich sein, auch noch mehr Sitze in das Fahrzeug zu integrieren. Die Luft im Inneren wird zudem durch luftreinigende Pflanzen und Bambuskohle-Filter auf einem hochwertigen Niveau gehalten. Wann ein auf der Sedric-Studie basierendes Auto tatsächlich auf den Markt kommen könnte, ist noch unklar. Die Entwicklung ist aber Teil der „Together – Strategie 2025“ – was in etwa einen Hinweis auf den Zeitrahmen geben könnte.


Via: Engadget

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