Die Ausbeutung von Natur und Mensch muss auch im Kaffeegeschäft ein Ende haben, in diesem Sinne setzt Teikei ein wichtiges Zeichen: Die Non-Profit-Organisation importiert beste Arabica Bohnen aus Mexiko nach Deutschland, und zwar ausgerechnet mit dem Segelschiff! Doch die abenteuerliche Logistik ergänzt auf passende Weise das ethische Programm des Kaffeehändlers.


Die Avontuur bringt die Bohnen über den Atlantik / Foto: Screenshot aus Youtube-Video s.u.

Zusammenschluss von Konsumenten und Kaffeebauern

Dass Landwirte und Konsumenten einen Zusammenschluss bilden, um Landwirtschaft auf gerechte Weise zu finanzieren, ist kein neuer Trend. Doch selten werden solche Bande über Weltmeere hinweg geknüpft und dann auch noch CO2-freie Transportwege für die Waren gefunden! Teikei ist dies tatsächlich gelungen, wenn die Unternehmung auch noch sichtlich in den Anfängen steckt. Verbraucher bestellen sich ihre Portion Kaffeebohnen für ein ganzes Jahr im Voraus und schließen sich dafür als Familien und Freundeskreise zusammen. Den mexikanischen Bauern wird so die Abnahme ihrer Ernte garantiert und sie müssen nicht mehr um ihre Existenz bangen. Das gibt Ihnen die Sicherheit, sich ganz auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren zu können, ohne Druck und Sorgen.

Die Avontuur bringt den Kaffee über den Atlantik

Die Kaffeepflanzen selbst gedeihen in einer Permakultur im Regenwald, kein einziger Baum soll für sie gefällt werden. Ganz im Gegenteil: Die Landwirte sind bemüht, die Natur so schonend wie möglich zu behandeln und sie in das ökologische Gesamtkonzept mit einzubeziehen. Nach der Ernte gelangen die frischen Bohnen gut verpackt auf die Avontuur, ein Segelschiff, das innerhalb von etwa 68 Tagen den Atlantik überquert. Die Mitarbeiter von Teikei hoffen im Schifffahrtssektor auf neue Innovationen, die den CO2-freien Transport per Segler effizienter machen. In Deutschland gelangen die kostbaren Arabica Bohnen dann zu einem bio-zertifizierten Röster, der den Kaffee vollendet. Erst dann folgt die Auslieferung an die erwartungsvollen Kunden.


Non-Profit-Organisation mit Innovationskraft und Mut

Es tut wirklich not, neue Wege zu gehen: Bauern wünschen sich eine solide Existenzgrundlage, die auch die nachkommende Generation dazu lockt, dasselbe Handwerk zu erlernen. Die Umwelt verträgt nicht noch mehr Raubbau und Vergiftung; Lebensmittelanbau und Logistik müssen sich deshalb grundlegend ändern. Teikei zeigt auf dem Kaffeesektor große Innovationsfreude und eine gute Prise Mut, ohne etwas daran verdienen zu wollen. Die Gewinne fließen direkt wieder als Investition ins Projekt.

Quelle: teikeicoffee.org

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