Es gehört zu den größten Naturschauspielen der Welt: Jedes Jahr sammeln sich zehntausende Büffel, Gnus, Zebras und Antilopen im Serengeti-Nationalpark und durchwandern die Savanne auf der Suche nach frischem Gras. Ein bisschen erinnern die Bilder dabei an den Anfang des Disney-Films „König der Löwen“. In der Realität legen die Tiere aber Distanzen von beinahe 3000 Kilometern zurück. Unterwegs lauern dabei zahlreiche Gefahren. Insbesondere bei der Überquerung der Flüsse Grumeti und Mara lauern Krokodile und Löwen auf ihre Beute. Zahlreiche Tierfilme wurden bereits über dieses Naturphänomen gedreht. Dieses Jahr allerdings kann die Wanderung auch live auf Youtube und Periscope verfolgt werden.


von David Dennis from Pozuelo de Alarcón, Madrid, Spain (Zebra in the Serengeti Wildebeest Migration) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
von David Dennis from Pozuelo de Alarcón, Madrid, Spain (Zebra in the Serengeti Wildebeest Migration) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Experten kommentieren und beantworten Zuschauerfragen

Dabei findet allerdings keine 24-Stunden-Übertragung statt, sondern es wird zweimal täglich für rund 15 bis 20 Minuten übertragen. Geschulte Kommentatoren unterlegen die Bilder dann mit erklärenden Kommentaren. Zuschauer können zudem Fragen stellen, die bestenfalls noch während des Live-Programms beantwortet werden sollen. Gestartet sind die Übertragungen bereits am Montag dieser Woche, enden werden sie am 05. Oktober. Organisiert werden die Übertragungen von der HerdTracker App. Diese verfolgt bereits seit 2014 die Wanderungen der Gnus im Detail. Dabei kommen Berichte von Piloten, Safariführern, Park-Rangern und Einheimischen zum Einsatz. Nun soll es erstmals Livebilder geben.

HerdTracker App beobachtet die Herden das ganze Jahr über

Die große Safari-Wanderung wurde in die Liste der sieben Naturweltwunder gewählt und zieht jedes Jahr auch wohlhabende Touristen an. Die Planung einer solchen Reise ist aber gar nicht so einfach. Denn die Tiere richten sich nicht nach den Plänen der Reiseveranstalter, sondern starten jedes Jahr zu einem leicht anderen Zeitpunkt. Die HerdTracker App soll unter anderem dabei helfen, frühzeitig abzuschätzen, wann es soweit ist. Außerdem soll das Naturschauspiel durch den Livestream für mehr Menschen zum Erlebnis werden. „Es gibt keine Entschuldigung mehr, sich das nicht anzuschauen“, erklärt Carel Verhoef, Chef von HerdTracker.


Via: Digital Journal

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