Erfolgreiche Geschäftsmodelle zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie ein konkretes Problem lösen. Auch der besonders wohlhabende Teil der Bevölkerung kann von solchen Schwierigkeiten betroffen sein. Was etwa, wenn man gemütlich mit seiner Yacht in den Gewässern vor Dubai unterwegs ist und plötzlich unerwartet Hunger verspürt? Ein Anruf beim nächsten Pizza-Service dürfte jedenfalls keine Option sein. Glücklicherweise gibt es Ahmad Yousuf, der mit seiner Firma „Aquatic Architects Design Studio“ den Aqua Pod entworfen hat. Dabei handelt es sich um eine Art schwimmende und gläserne Küche. Der Clou: Die dort zubereiteten Gerichte können entweder auf dem Wasser abgeholt werden oder werden per Jetski an die umliegenden Schiffe ausgeliefert.


Foto: Aquatic Architects Design Studio

Zukünftig sollen auch Pizzen in das Angebot aufgenommen werden

Den Informationen der Zeitung „Gulf News“ zufolge soll der Service noch diesen Monat starten. Serviert werden dann zunächst ausschließlich Burger. Der Grund dafür ist simpel: Diese lassen sich an Bord der schwimmenden Küche am einfachsten herstellen. Erweist sich der Ansatz allerdings als erfolgreich, sollen zeitnah auch weitere Speisen folgen. Angedacht sind etwa Pizzen und verschiedene Nachspeisen. Die potentiellen Kunden haben in jedem Fall zwei Möglichkeiten, ihre Bestellung aufzugeben. Entweder sie steigen selbst auf einen Jetski oder ein ähnlich kleines Wasserfahrzeug und präsentieren die Wunschliste direkt vor Ort. Alternativ will der schwimmende Foodtruck aber auch Fahnen an die umliegenden Schiffe verteilen. Diese dienen keineswegs nur zu Werbezwecken.

Gebrauchsanweisung für Dubai und die Emirate
Preis: 15,00€
Zuletzt aktualisiert am 20.08.2018

Auch für das Müllproblem gibt es eine Lösung

Vielmehr können die Nutzer der Boote die Flaggen schwenken, wenn sie eine Bestellung aufgeben möchten. Anschließend kommt dann ein Mitarbeiter des Aqua Pod mit dem Jetski herüber gefahren und nimmt die Essenswünsche auf. Die für den Betrieb der Küche benötigte Energie stammt aus einer Batterie an Bord, es wird also kein Treibstoff auf dem Wasser verbrannt. Aus Sicht der Umwelt ist der Ansatz allerdings dennoch nicht unproblematisch. Denn traditionell fällt bei Lieferdiensten immer viel Verpackungsmüll an – und es ist unklar, ob dieser auf den Yachten immer korrekt entsorgt wird. Auch dafür gibt es allerdings eine Lösung: Die schwimmende Küche nimmt herumschwimmende Abfälle aus dem Wasser auf.

Via: Inhabitat


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