Mit der Vorstellung des neuen iPhones vor wenigen Tagen hat Apple leider nur die wenigsten der „Missionare“ ihrer Marke voll zufrieden stellen können. Zu groß ist die Erwartungshaltung an Neuheiten der Designer-Marke. Doch Apple hat dies erst mal nicht nötig. Warum auch? Die Marke hat einen sehr angesehenen Ruf. Neben einigen relativ unspektakulären Hardware-Verbesserungen wurde aber vor allem das mobile Operationssystem iOS weiterentwickelt und das ist bekannterweise das Herzstück eines jeden Smartphones. Also Apple hat meiner Meinung nach insgesamt gute Arbeit geleistet in den letzten Monaten, doch mit dem ersten „revolutionären“ Fingerabdrucksensor in einem in Massen vertriebenen Elektronikgerätes ruft das Unternehmen aus Kalifornien nun eine ganze Armada von Datenschützern auf den Plan. Und es hätte auch anders gehen können, wie die Software „SilentSense“ des Illinois Institute of Technology unter Beweis stellt.

Der neue Fingerabdruck-Sensor und die Geheimdienste

Die Integration des Fingerabdruck-Sensor in das Massenmedium iPhone ist für viele ein weiterer Schritt in eine Zukunft in der sich unsere vollständigen Identitäten in einem USB Stick herumtragen und beliebig oft ausgetauscht, umgetauscht oder missbraucht werden können. Der neue Fingerabdruck-Sensor im neuen Smartphone von Apple wurde vermutlich genau deswegen eingebaut – jedenfalls wissen wir seit spätestens Edward Snowden wer in US-Amerikanischen Informationstechnologie Giganten investiert und die Fäden zieht – Stichwort: Geheimdienste. Diese subventionieren bekannterweise die Einführung neuer Technologien die zur besseren Spionage, Überwachung und „Terrorbekämpfung“ eingesetzt werden könnten. Hierzu zählt eben auch die Einführung eines Fingerabdruck-Sensors im neuen iPhone und vermutlich auch in allen anderen darauffolgenden Geräten der weltweit beliebtesten Computer-Design-Schmiede.


 

Warum Fingerabdruck? – SilentSense wäre die sicherere Alternative

Schade dass Apple auf den Zug „Biometrie“ aufspringt und somit nicht nur die Branche beflügelt sondern den Weg in eine ungewisse Zukunft ebnet. Und die Apple Designer wussten garantiert von einer besseren Alternative, die von zwei Wissenschaftlern des Illinois Institute of Technology entwickelt wird. Die zwei haben eine bessere Alternative zum Apple Fingerabdruck-Sensor gefunden, der laut ihren Angaben in verschiedenen Tests eine 99% Treffgenauigkeit hatte, ohne dabei biometrische Daten seines Nutzers, wie wie den Finger-Abdruck, abliest.

Die Software „SilentSense“ funktioniert auch mit dem runden Button des iPhones oder iPads. Die Software erfasst nicht den Fingerabdruck sondern misst die Art der Nutzung des iPhones. Wie drückt der Benutzer den Button für gewöhnlich? Mit welch einer Stärke, für wie lange, in welchem Winkel, wo liegt der größte Druckpunkt? In welchem Winkel wird das Telefon gehalten und so weiter. Diese Daten werden dann mit dem Profil des Nutzers verglichen und das Telefon entsperrt wenn dieses passt – 99% Trefferquote sagt alles.Kein Finger-Abdruck, der für immer in Apple´s Datenzentrum weilen wird, sondern einfach die Messung des eigenen Verhaltens mit Telefon. Es hätte so einfach sein können die Software des, doch dank der Geheimdienste wie NSA und CIA und wie sie nicht alle heißen bekommen wir nun Fingerabdruck-Sensoren in die besten und beliebtesten Smartphones und Tablets auf dem Markt. Und das ist wahrscheinlich nur der Beginn….

Video zum neuen iPhone 5S

https://www.youtube.com/watch?v=ZgLxGEUKnWQ

via Quelle: SmartPlanet

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4 Kommentare

  1. Dietmar

    18. September 2013 at 22:03

    Alle Lösungen, die verfolgt werden, folgen dem Schema „Daten verschlüsseln“. Löst man sich von diesem Schema und denkt kreativ in andere Richtungen, wie z.B. „Daten örtlich oder zeitlich vom Smartphone trennen“ ergeben sich neue Ansätze, die nicht unter den Nachteilen der Verschlüsselung leiden.

  2. Franz

    19. September 2013 at 12:13

    Die Daten werden auch nicht auf den Servern von Apple gespeichert. Die Daten bleiben auf dem Gerät. Es wird nicht mal der Fingerabdruck an sich gespeichert, sondern nur die Merkmale, die zur Identifikation dienen.
    Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor sich erstmal damit beschäftigt, bevor er mit irgendeinem Halbwissen einen Artikel schreibt.

  3. trendsderzukunft

    20. September 2013 at 14:38

    Die Daten gehen vermutlich direkt an die NSA, da diese im Rahmen des Patriot Acts ja alles unternehmen dürfen um die „Gefahr von Terror“ zu minimieren. So können Terroristen sofort erkannt werden wenn sie ein neues iPhone benützen 😉

  4. TownClow

    21. September 2013 at 15:21

    @Franz
    Stimmt zwar so, jedoch reicht es, wenn die Fingerabdruck auf dem Gerät abgespeichert ist. Durch Backdoors gelangt dieser schneller auf (sonstige) Server, als man denkt. Da wird in Zukunft auch schon eine kleine, als nützlich getarnte App (TrojPferd) App reichen, von denen es jetzt schon viel zu viele in einer anderen Art gibt.

    Der Autor erklärt im Artikel die bessere Alternative. Und Fingerabdruck bleibt Fingerabdruck.

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