Alleine in den Vereinigten Staaten werden jedes Jahr verschreibungspflichtige Medikamente im Wert von rund fünf Milliarden Dollar zerstört. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl an Familien nd Haushalten, die sich die entsprechenden Medikamente nicht leisten können. Da liegt es eigentlich nahe, ein Programm zu entwickeln, dass die ungenutzten Medikamente und die bedürftigen Familien zusammenbringt. Dachten sich auch Kiah Williams, George Wang und Adam Kircher und entwickelten eine Plattform namens „Supporting Initiatives to Redistribute Unused Medicine“ – kurz SIRUM.


Sirum

SIRUM sorgt für eine Inventur in Echtzeit

Die Rechtslage ist dabei allerdings von US-Bundesstaat zu US-Bundesstaat unterschiedlich. Bisher gibt es bereits in 42 Staaten und in Guam ehrenamtliche Netzwerke, die die Medikamente an Rezepteinhaber mit niedrigem Einkommen verteilen. An dieser Arbeit soll die SIRUM-Plattform anschließen. Der Clou dabei ist, dass das System für eine Art Echtzeit-Inventur genutzt werden kann. So haben Apotheken, Krankenhäuser und Vertriebszentren, stets im Blick, welche Medikamente bald ablaufen. Diese Angaben kombiniert die Plattform dann mit den Rezepten der einkommensschwachen Familien. Auf diese Weise soll die Verteilung der Medikamente deutlich effizienter werden.


20.000 Patienten in drei Bundesstaaten profitierten bereits

Bisher allerdings ist SIRUM lediglich in Kalifornien, Oregon und Colorado aktiv. Allein dort hat man nach Angaben der Gründer aber bereits Medikamente im Wert von rund drei Millionen Dollar an rund 20.000 Patienten vermittelt. Mit Hilfe einiger namhafter Investoren soll das Angebot der Non Profit Organisation aber schon bald ausgeweitet werden. Langfristiges Ziel ist es dabei, irgendwann in allen 50 Bundesstaaten aktiv zu sein und ungenutzte Medikamente mit bedürftigen Patienten zusammenzubringen.

Quelle: Techcrunch

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