Das Skigebiet Ski amadé im Salzburger Land hat als erstes Gebiet in den Alpen die eigene App in eine Datenbrille integriert. Neben Navigationsdiensten bietet die Brille dem Nutzer auch Statistiken.


Datenbrille mieten

20 Euro am Tag kostet es, wenn ein Ski- oder Snowboardfahrer im Ski amadé eine Datenbrille leihen möchte. Die Brille verfügt über eine kleine Kamera und eine USB-Schnittstelle. Sechs Stunden hält der Akku, was die meisten Nutzer über einen Tag auf der Piste bringen sollte. Durch die Menüpunkte des Heads-Up-Displays kann der Nutzer mit einer kleinen Fernbedienung am Handgelenk scrollen.


Die Daten in der Brille beruhen auf dem, was wir für unsere App aufbereitet haben”, erklärt Christoph Eisinger, der Geschäftsführer des Skigebiets. Manuel Schnell, der bei Ski amadé für Datenprojekte zuständig ist, sagt über die Datenbrille: “Herzstück ist das integrierte Ski-Navigationssystem mit Geokarte.“* Außerdem können die Nutzer Daten wie das aktuelle Wetter oder den Status der Liftsysteme abrufen. ”Man kann sich entsprechend dem eigenen Fahrstil, Können und den aktuellen Wetterdaten seine optimale Route berechnen lassen*”

Die App kann personalisiert werden

Mit Hilfe der App können die Wintersportler sozusagen ein Tagebuch ihres Urlaubs anlegen. Das Programm verfügt über einen Kalorienzähler, der anhand von gefahrenen Kilometern, Steilheit der Pisten und dem Können des Fahrers den Energieverbrauch berechnet. Außerdem lassen sich Sehenswürdigkeiten, Eventtipps und die Zimmerverfügbarkeit über die App abfragen. Auch die Notrufnummern der Region (inklusive Bergrettung) sind hinterlegt.

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