Die meisten bisher bekannten Steckdosen können nicht sonderlich viel. Einige sparen zwar auch schon vollautomatisch Energie, allerdings gibt es vor allem an öffentlichen Orten oder dem Arbeitsplatz das Problem, dass Steckdosen einfach so genutzt werden, die Kosten aber von den Nutzern nicht getragen werden. Dies soll sich nun ändern, denn Sony hat die Energie-Evolution im Petto und die besteht aus einem smarten Adapter, der erkennen kann welches Gerät an die Steckdose angeschlossen ist, und wem dieses Gerät gehört. So können Arbeitgeber, die mit hohen Kosten für das Aufladen von Privatgeräten zu kämpfen haben, diesem Phänomen ein Ende setzen. Der Sony Smart Stecker für die Steckdose macht es möglich. Zwar bislang nur für bestimmte Typen von Geräten, allerdings bietet der neue Stecker einige smarte Features.

Praktische Features des Sony „Sony Smart Steckers“

Sobald die Steckdose erkannt hat, welches Gerät an den Stecker angeschlossen wurde, erlaubt der smarte Adapter auch eine Fernsteuerung der Stromzufuhr für die angedockten Geräte. So kann man, vorausgesetzt man hat den Adapter in der eigenen Küche installiert,  unterwegs nocheinmal nachschauen, ob man tatsächlich den Herd ausgeschaltet hat, oder die Kaffee Maschine noch läuft.


Flughäfen, Arbeitgeber und Öffentliche Einrichtungen sollen profitieren

Flughäfen können diese Stecker installieren um zum Beispiel Passagiere, die während des Aufenthaltes am Flughafen ihr Mobiltelefon aufladen möchten, eine Stromversorgung anzubieten. Dabei wird der verbrauchte Strom über das Sony FeliCa Wireless Bezahl-System abgerechnet. Genauso auch in öffentlichen Einrichtungen oder am Arbeitsplatz. Ausserdem könnte Sony mit derart Steckern einen großen Hit im Bereich Elektro-Mobilität landen. Denn auch E-Autos werden in Zukunft geladen werden müssen. Die Stecker könnten dann als praktische Ladestation dienen und die Abrechnung am Ende des Monats vollzogen werden. Sony hat darauf hingewiesen, dass diese Technologie vielen Herstellern Vorteile bieten muss, um sich auf dem Markt durchzusetzen. Für Arbeitgeber und Institutionen bestimmt eine gute Idee, für Arbeitnehmer ist dann allerdings Schluss mit dem kostenlosen Aufladen des iPhones, iPads oder anderen portablen Geräten.

Video des neuen Steckdosen Adapter

Quelle

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1 Kommentar

  1. David

    26. März 2012 at 09:28

    Hm würde mich mal interessieren, wieviel Strom einem berechnet werden müsste, bis man überhaupt die Anschaffungskosten raus hat. Man läd auf Arbeit ja kein Elektro-Auto auf, sondern meistens irgendwelche Kleingeräte..

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