Der US-Unternehmer Elon Musk wollte mit seinem Unternehmen SpaceX Geschichte schreiben und eine recycelbaren Rakete in Richtung internationaler Raumstation ISS schicken um die Trägerrakete dann wieder unbeschadet auf der Erde landen zu lassen. Die unbemannte Raumkapsel „Dragon“ hob am Samstagvormittag planmäßig vom Weltraumbahnhof in Cape Caneveral ab. Wie vorgesehen, löste sich die Trägerrakete Falcon 9 von der Raumkapsel ab um auf einer Plattform im Atlantik zu landen. Dieses Vorhaben missglückte jedoch, die Trägerrakete landete ziemlich hart, sodass einige Reparaturen durchgeführt werden müssen.


Space X Falcon 9 Rakete
Space X Falcon 9 Rakete

Präzise Landung ist schwierig

Eigentlich zerschellen die Millionen Dollar teuren Trägerraketen auf der Wasseroberfläche und landen als Schrott im Meer. Elon Musk arbeitet jedoch an recyclebaren Raketen, was sehr zu begrüßen ist. Schließlich schonen wiederverwendbare Raketen die Umwelt und darüber hinaus auch das Portemonnaie der Raumfahrt-Pioniere. Über Twitter verkündete der SpaceX-Chef die durchwachsen positive Nachricht. Der Transporter Dragon nimmt weiterhin Kurs auf die ISS. Am Montag soll die Raumkapsel mit der 2,2 Tonnen schweren Last ihr Ziel erreichen und an der Raumstation ankoppeln. Regulär sollte Dragon bereits am Dienstag in das All befördert werden. Aufgrund technischer Probleme wurde der Start kurzfristig verschoben. Insgesamt sollen noch sieben Versorgungsflüge folgen. Vier Missionen hat Dragon bereits erfolgreich absolviert. Gelingt es SpaceX die recyclebaren Trägerraketen zu perfektionieren, könnte dem Unternehmen ein neuer Meilenstein in der Raumfahrt gelingen.

Vollständige Trägerraketen sollen in Zukunft zwischen Erde und Weltall pendeln

In Zukunft sollen ganze Trägerraketen zwischen der Erde und dem All pendeln. Bis jedoch eine Punkt-genaue Landung realisiert werden kann, dürfte noch ein wenig Zeit vergehen. Elon Musk betont, dass es ziemlich schwierig sei eine Rakete, die hoch ist wie ein 14-stöckiges Gebäude und 2092 Kilometer pro Sekunde schnell fliegt auf einer verhältnismäßig kleinen Landeplattform zu landen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Vorhaben gelingt liegt bisher bei 50 Prozent.


Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.