Nicht nur die Katalysatoren wie sie vom Auto bekannt sind können zu einer besseren Luft beitragen. Auch Steine können dies. In einigen südlichen Ländern, die sehr von der Sonne verwöhnt sind, werden diese speziellen Pflastersteine bereits seit Längerem erfolgreich genutzt. Das spezielle an diesen Steinen ist, dass man sich bei ihnen die katalytische Wirkung, die das Beimengen von Titanoxid mit sich bringt, zunutze macht. Mit der Hilfe von Titanoxid und Sonne werden Stickoxide wie sie in Autoabgasen vorkommen in Nitrat umgewandelt. Dass dieses Prinzip funktioniert zeigt, das in südlichen Ländern bereits große Flächen mit diesen speziellen Titanoxid-Pflastersteinen belegt sind. Nun werden einige Menschen sicherlich denken okay, in südlichen Ländern, wo die Sonne stark scheint, mag das funktionieren, aber wie kann das in Deutschland funktionieren, wo die Sonne weniger scheint?


Neue Rezeptur lässt das Prinzip auch in Deutschland funktionieren

Funktionieren kann es hier auch. Allerdings ist der Wirkungsgrad der Pflastersteine mit Titanoxid dann nicht so hoch. Eine Steinfabrik aus der Umgebung von Fulda hat sich unter anderem auf den Herstellungsprozess dieser Pflastersteine spezialisiert. Man hat eine neue bessere Rezeptur für die Herstellung der Steine entwickelt. Auch der Herstellungsprozess für die umweltentlastenden Steine wurde optimiert. Ein Schritt in Richtung der Optimierung der Pflastersteine für unsere Breitengrade war der, dass Mitarbeiter des Unternehmens Titanoxide auswählten, mit denen sich die Stickoxide noch besser neutralisieren lassen. Gerade für den Bereich Umweltschutz werden immer weitere Neuerungen entwickelt, die Ihren Teil zum Entlasten der Umwelt beitragen. Ein Beispiel dafür sind auch die Fenster, die grüne Energie erzeugen.

Ein optimierter Herstellungsprozeß sorgt für hohe Wirkungsgrade

Der Herstellungsprozess der Titanoxid-Pflastersteine wurde in der Form optimiert, dass man das notwendige Titanoxid erst nach dem Mischen der Zutaten wie Quarzsand, Zement und Basalt hinzufügt. Danach wird das Material dann verdichtet und zu den Steinen gebrannt. Diese Optimierungen führen dazu, das die Steine auch in unseren Breitengraden ihre Funktion als Katalysatoren aufnehmen. Und dieses, obwohl die Sonne hier weniger scheint, als in den südlichen Gefilden. Der Wirkungsgrad liegt nach Ergebnissen, die in einem einjährigen Test auf dem eigenen Firmengelände herausgearbeitet wurden, bei in etwa 25 – 30%. An besonders sonnigen Tagen erreichten die Ergebnisse sogar bis zu 70% Reduzierung des Stickstoffdioxides. Diese Ergebnisse wurden unabhängig auch vom Fraunhofer Institut für angewandte Ökologie bestätigt. Der Gothaer Platz in Erfurt ist bereits mit diesen Steinen belegt. So bleibt abzuwarten, wann auch erste Städte mit höheren Einwohnerzahlen und dadurch dichterem Verkehr, die Steine im Interesse der Umwelt in Einsatz bringen werden. Eine weitere gute Idee, die die Emissionen für die Umwelt verringern könnte, ist der Greenerator, der auf dem eigenen Balkon zur Stromerzeugung dienen kann. Wer jetzt selbst einen Teil zum Umweltschutz beitragen möchte und dabei noch Geld sparen möchte, dem empfehlen wir 10 Tipps, um Energie und Heizkosten zu sparen.

Quelle: fraunhofer

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1 Kommentar

  1. EsZett

    9. November 2010 at 19:22

    freut mich 🙂 Die Fotomontage ist klasse! 🙂

    Letzten hat Planet Wissen einen super Beittrag über Bio-Technik gesendet, leider steht der nicht online. Das wäre genau das richtige für den Blog hier gewesen.

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