Roboter-Hunde als Haustiere sind in einigen Ländern schon vergleichsweise weit verbreitet. So wurde in Japan beispielsweise bereits ein Friedhof eröffnet, auf dem nicht mehr funktionierende Roboterhaustiere ihre letzte Ruhe finden können. Ein australischer Forscher kam zudem in einer Studie zu dem Ergebnis, dass mechanische Tiere in den eigenen vier Wänden schon in zehn Jahren zur Normalität werden könnten. Die US-Firma Boston Robotics hat nun einen Roboter-Hund entwickelt, der nicht nur als bester Freund des Menschen dienen soll, sondern mit Hilfe eines Greifarms auch einige Tätigkeiten im Haushalt übernehmen kann. So kann der SpotMini beispielsweise Müll wegräumen oder schmutziges Geschirr in die Spülmaschine stellen.


Der Hunderoboter wird durch Elektroenergie angetrieben

Im Gegenzug ist der Hunde-Roboter auch deutlich pflegeleichter als sein natürliches Pendant. So muss er nicht gefüttert werden, benötigt kein Trinkwasser und muss auch nicht regelmäßig Gassi gehen. Stattdessen kommt der Elektroroboter mit einer regelmäßigen Ladung Strom aus: Ein Ladevorgang reicht dabei aus, damit der SpotMini für rund neunzig Minuten durch die Gegend tobt. Theoretisch kann der mechanische Hund aber auch ans Ziel getragen werden: Er wiegt nur rund 25 Kilo – wobei der optional hinzuzufügende Greifarm noch einmal fünf Kilo auf die Waage bringt. Einige leichtere Aufgaben kann der Hund dafür selbstständig übernehmen – bei einigen anderen benötigt er aber noch die Hilfe des Menschen.


Der SpotMini ist die kleinere Version des Big Dog

Gut zudem für Wohnungsbesitzer: Der SpotMini ist für einen Hunde-Roboter vergleichsweise leise und stört so auch keine Nachbarn. Boston Dynamics hat dabei in den vergangenen Jahren bereits einiges an Erfahrung mit Roboter-Hunden gesammelt. So entwickelte das Unternehmen vor einiger Zeit bereits den sogenannten Big Dog – dieser ist allerdings zur Unterstützung von Militäroperationen gedacht. Der SpotMini ist damit gewissermaßen so etwas wie die familientaugliche Version des Big Dog. Theoretisch kann der neue Roboter-Hund dabei sogar einen alten Männertraum erfüllen und bei Bedarf neues Bier aus der Küche holen.

Via: The next web

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1 Kommentar

  1. Christoph

    24. Juni 2016 at 10:41

    Kann er mir auch meine Hausschuhe bringen? Wieviel kostet er denn?

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