Marc Zuckerberg war gerade einmal 20 Jahre alt, als er Facebook gründete, die Wettbewerbsteilnehmer bei »Start-up« Teens zählen hingegen zwischen 14 und 19 Lenze. In den Schülerköpfen spuken erstaunlich kreative Ideen, die ihnen vielleicht den Weg zur Unternehmerkarriere ebnen könnten.


Preisverleihung im Jahr 2016 / Quelle: Youtube-Video s.u.

Die Sieger erhielten 10.000 Euro Gründungszuschuss

Der Wettbewerb »Start-up« Teens erhält Unterstützung von insgesamt 250 erfolgreichen Firmen, unter ihnen auch die renommierte Zeitschrift DIE WELT. Darum fand die Preisverleihung am letzten Donnerstag auch in den Räumlichkeiten des Axel Springer Verlags statt, 7 Schülererfindungen erhielten dabei eine Auszeichnung und den ausgelobten Gründungszuschuss von 10.000 Euro. Unter den Siegern befinden sich auch zwei junge Programmierer, die eine App namens »Meet« erstellt haben: Damit lassen sich Treffen unter Freunden und Partys sehr viel besser und übersichtlicher organisieren als mit der allseits bekannten Software von WhatsApp. Tim Oster und Hendrik Hofstadt möchten ihr Preisgeld in eine optische Weiterentwicklung der neuen Orga-App investieren. Schon in einem halben Jahr soll dann der erste Prototyp im Freundeskreis der Schüler kursieren.

In diesem Video seht ihr die Sieger vom letzten Jahr


Eine Badehose, die sich trocken transportieren lässt

Rubin Lind dachte mit seiner Erfindung hingegen weniger an Partys als an den schulischen Erfolg, er programmierte eine Software, die beim Überprüfen des Lernfortschritts behilflich ist; ihr Name: »Skill4Schools«. Die App soll an das jeweilige Schulbuch und sogar an den Lehrer anpassbar sein – außerdem lässt sie sich auch in anderen Bereichen als der Schule nutzen: Man darf also gespannt sein! Niclas Luig entwickelte einen fahrenden Roboter, der beispielsweise schwere Getränkekisten transportieren und abstellen kann. Er dachte dabei an seinen Opa, der sich nach dem Getränkeeinkauf immer so abmühen muss.

Ganz anderes hat das Start-up »Blackvit« im Sinn, es trat mit einer Badehose an, die sich nach Gebrauch in einer integrierten Tasche verpacken lässt, die von außen trocken bleibt. Weiterhin gibt es unter den Gewinnerideen einen aufsprühbaren Naturkautschuk-Handschuh, der bereits das Interesse des Reifenherstellers Continental geweckt hat. Und ein Entwickler-Team namens Bambivia erfand einen Pulssensor für Babys, der vor dem plötzlichen Kindstod schützen soll. Nichts davon klingt allzu kompliziert – und doch könnte die eine oder andere Idee bald schon mit Bravour den Markt erobern!

Quelle: welt.de

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