Picknick in der Natur und bei schönem Wetter ist echt entspannt. In Stockholm kann man das Ganze alsbald  noch ein wenig steigern und in mehreren Metern Höhe die Aussicht genießen. Dabei sollen alte Strommasten, die nicht mehr genutzt werden, nach und nach als Picknick-Türme umfunktioniert werden.


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Alte Strommasten als Aussichtsplattformen (Bild: Anders Berensson Architects)

Picknick in der Höhe

Anders Berensson ist der Architekt hinter dem neuen Konzept der in die Jahre gekommenen Freileitungsmasten. Einsatzort ist der Norra Djurgården Stadtpark, der unter der Schirmherrschaft des Royal Court of Sweden verwaltet wird. Da ein Abbauen der zwölf sich in dem Stadtpark befindlichen Masten zu teuer geworden wäre, rief der Betreiber einen Architektur-Wettbewerb aus. Das Konzept mit den Picknick-Türmen scheint durchaus das Rennen zu machen. Zumindest zwei der metallenen Masten sollen zu Picknick- und Aussichtstürme umgestaltet werden. Windschutzgeländer und Wendeltreppen zieren die Türme und sorgen für Sicherheit. Auf der hölzernen Plattform angekommen kann die Aussicht auf die Stadt und den Park genossen werden.

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Strom Tower bei Tag und bei Nacht; Bild: Anders Berensson Architects

Die Türme sind schon ziemlich beeindruckende Bauten und haben für das Architekten-Büro aber auch für den Auftraggeber einen historischen Wert. Trugen die Türme ursprünglich schwere Kabel, sind es in Zukunft Menschen, die auf ihnen wandeln. Zusätzlich werden die alten Strommasten mit Holzbauteilen „veredelt“. Zudem soll auch jeder Turm-Eingang mit einem Kiosk versehen werden. Ziemlich clever gelöst, so können dann auch die Unterhaltungskosten wieder eingespielt werden. Im Kiosk können die Besucher dann alles kaufen, was das Picknicker-Herz höher schlagen lässt. Die Power Tower sollen schon bald Realität werden. Ein tolles Konzept, das sicher auch hierzulande interessante Möglichkeiten bietet.


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