Schon länger weisen Wissenschaftler darauf hin, dass es nicht wirklich gesund ist, dauerhaft in hochhackigen Schuhen durch die Gegend zu laufen. Auf Dauer können dadurch Zehen, Knie und der Rücken in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein Team der „University of Alabama at Birmingham“ hat sich nun allerdings nicht mit den Langzeitfolgen beschäftigt, sondern mit akuten Verletzungen, die durch Unfälle mit High Heels entstanden sind. Dazu griffen sie auf die Daten aus den Notaufnahmen der Krankenhäuser in den Vereinigten Staaten zurück. Das Ergebnis: Die Zahl der Unfälle hat sich über die Jahre verdoppelt.


Die meisten Unfälle passierten 2011

Kam es demnach im Jahr 2002 nur zu 7.097 entsprechenden Unfällen, stieg diese Zahl bis zum Jahr 2012 auf 14.140. Damit war der Scheitelpunkt allerdings eventuell schon überschritten, denn im Jahr 2011 kam es sogar zu 19.058 High Heels Verletzungen in den Notaufnahmen. Neuere Daten sind noch nicht verfügbar. Insgesamt kam es in den zehn untersuchten Jahren zu der erstaunlichen Zahl von 123.335 Unfällen mit hochhackigen Schuhen. Dabei sind wohlgemerkt nur die Verletzungen erfasst, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Es dürfte noch eine relativ große Dunkelziffer an Verletzungen geben, die zu Hause oder von einem stationären Arzt versorgt wurden.


Passendes Schuhwerk kann nicht schaden

Die Unfälle sind dabei keineswegs immer auf übermütiges Tanzen und Rennen oder übermäßigen Alkoholgenuss zurückzuführen. Im Gegenteil: Rund die Hälfte der High Heels Verletzungen entstand in den eigenen vier Wänden. Diese Tatsache veranlasste die Verfasser der Studie, zu der lapidaren Anmerkung, dies „unterstütze die Idee, immer das passende Schuhwerk zu jeder Gelegenheit und Situation zu tragen“. Wenig überraschend ist hingegen das Alter und Geschlecht der Betroffenen: Die meisten Unfälle passierten Frauen im Alter zwischen 20 und 39.

Via: Mashable

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