Bereits jahrelang wird vermutet, dass die von Mobiltelefonen emittierte Strahlung krebserregend oder zumindest -fördernd ist. Sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO hat mehrfach vor der elektromagnetischen Strahlung von Handys gewarnt. Laut einer aktuellen Untersuchung sind diese Vermutungen jedoch unhaltbar.


Mobilfunkmast

Mobilfunk-Strahlung birgt kein erhöhtes Risiko für die Gesundheit

Gleich mehrere Studien kamen in der Vergangenheit zu dem Schluss, dass Handystrahlung unter Umständen das Risiko zur Tumorentwicklung erhöhen kann. Sogar die WHO hat vor einigen Jahren vor der hochfrequenten Strahlung von Mobilfunknetzen gewarnt. Wie mehrere österreichische Medien berichten, hat der niederländische Gesundheitsrat nun aber festgehalten, dass es kein erhöhtes Gesundheitsrisiko durch Mobilfunk gibt.


54 Studien wurden untersucht

Der niederländische Gesundheitsrat kam nach einer Meldung des „Forum Mobilkommunikation“ (FMK) zufolge in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass es keine belastbaren Hinweise darauf gäbe, dass „…die hochfrequenten Felder des Mobilfunks Tumore hervorrufen oder ihr Wachstum fördern können.

In der Untersuchung wurden insgesamt 54 Studien zum Thema Mobilfunk und Gesundheit ausgewertet. In insgesamt 23 Tierstudien wurden explizit die Auswirkungen von Mobilfunkfeldern untersucht. Diese unterscheiden sich in wesentlichen Punkten von den normalerweise epidemiologisch durchgeführten Studien, bei denen nur erkrankte Personen zu ihrem Telefonieverhalten befragt werden, um die Ergebnisse dann mit der Befragung gesunder Menschen zu vergleichen. Auf diese Art und Weise können zwar Korrelationen erkannt werden, aber keine kausalen Zusammenhänge nachgewiesen werden.

Schädliche Wirkung von Mobilfunkstrahlen nicht nachweisbar

Nach Aussage der niederländischen Wissenschaftlern sei es “höchst unwahrscheinlich”, dass die Strahlung von Mobilfunkfeldern zu Krebs führen oder dessen Entstehung fördern können. Damit schließen sie sich auch schließen sich damit auch der Einschätzung der IARC, die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), an.

Auch in Österreich hat der “Wissenschaftliche Beirat Funk” im Jahr 2013 110 Studien ausgewertet und kam zu einem ähnlichen Ergebnis: “Störungen der Befindlichkeit durch hochfrequente elektromagnetische Felder der Mobilfunkeinrichtungen sind nach heutigem Kenntnisstand nicht nachweisbar.”

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