Geld alleine macht nicht glücklich. Für diese simple Wahrheit gibt es eine ganze Reihe von Beispielen. Wenn man aber schon Geld hat, wie sollte man dieses dann am besten ausgeben, um möglichst zufrieden und glücklich zu sein? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Wissenschaftler der Cornell University und präsentierten ihre Ergebnisse auf einer Tagung mit dem Titel „Happy Money 2.0: New Insights Into the Relationship Between Money and Well-Being“. Das Ergebnis dabei: Ausgaben für anstehende Aktivitäten – etwa Urlaube oder Ausflüge – sorgen für eine deutlich größere Vorfreude, als Ausgaben für Anschaffungen wie Smartphones oder Laptops.


Engere soziale Bindung könnte eine Rolle spielen

Warum dies allerdings so ist, konnten die Forscher auch noch nicht abschließend klären. Sie stellten aber eine Reihe von Hypothesen auf. Demnach liegen die Vorteile von Aktivitätsausgaben darin, dass sie oftmals soziale Beziehungen befördern oder Teil der eigenen Identität sind. Es herrscht also eine deutlich engere emotionale Bindung. Außerdem lassen sich solche Käufe nur schlecht vergleichen. Es findet also eine Konzentration auf den tatsächlichen Mehrwert der Buchung statt. Bei Sachkäufen hingegen findet unter Umständen eine relative Abwertung statt – weil beispielsweise das Auto des Nachbarn noch größer und schicker ist. Aufgrund solcher Erfahrungen trübt sich unbewusst und ungewollt auch die Vorfreude auf den nächsten Kauf ein.


Geld ausgeben für soziale Aktivitäten

Bedenken sollte man dabei allerdings, dass es sich bei den Ergebnissen der Studie nur um allgemeine Aussagen handelt. Diese müssen nicht zwingend bei jedem Einzelnen auch tatsächlich zutreffen. Nichtsdestotrotz könnten die Ergebnisse ja einen Anreiz dazu geben, zukünftig auf die eine oder andere Anschaffung zu verzichten und das Geld stattdessen in gemeinschaftliche Aktivitäten mit Familie und Freunden zu investieren.

Quelle: Digital Journal

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