Der diesjährige Super Bowl war spannend wie lange nicht mehr. Erst als Seattles Quarterback Russel Wilson zwanzig Sekunden vor Schluss den entscheidenden Fehlpass spielte, standen die New England Patriots als Gewinner fest. Kein Wunder also, dass Wilsons fataler Pass auch in den sozialen Netzwerken massenhaft kommentiert wurde. Allein diese Aktion sorgte bei Twitter für 395.000 Tweets innerhalb einer Minute. Da konnte selbst Katy Perry nicht mithalten. Das Ende ihrer Halbzeitshow wurde lediglich mit 284.000 Tweets pro Minute bedacht. Generell lässt sich aber sagen: Kein Super Bowl zuvor wurde so intensiv in den sozialen Netzwerken begleitet.


Super Bowl Map

WM-Finale generierte noch mehr Tweets

So zählte alleine Twitter rund 28,4 Millionen Tweets, die sich auf den Super Bowl bezogen. Ein Jahr zuvor waren es noch lediglich 24,9 Millionen Kurznachrichten gewesen. Das Finale der US-Footballliga nähert sich damit den Werten der Fußball-Weltmeisterschaft. Der Titelgewinn der deutschen Mannschaft in Brasilien sorgte im vergangenen Jahr für 32.1 Millionen Tweets während des Endspiels.


Neben Twitter berichtete auch Facebook von steigenden Nutzerzahlen während des Super Bowls. Erstmals hatte das Unternehmen eine eigene Live-Feed-Seite eingerichtet. Auch dies mag dazu beigetragen haben, dass dieses Jahr rund 65 Millionen Facebook-Nutzer das soziale Netzwerk nutzten, um den Super Bowl zu kommentieren. Alleine während der finalen Sekunden des Spiels waren den Angaben des Unternehmens zufolge 1,6 Millionen Nutzer aktiv, die Kommentare zum Super Bowl verfassten, likten oder teilten.

Anheuser-Busch Werbung bei Youtube vorne

Eine besondere Form der Auswertung, präsentierte zudem Youtube. Dort konnten Nutzer nicht nur eine eigene Halbzeitshow sehen, sondern auch sämtliche während des Spiels ausgestrahlten TV-Spots noch einmal anschauen. Zumindest wenn es nach den Youtube-Usern geht, hat dabei der Brauereikonzern Anheuser-Busch den besten Job gemacht: Die beiden Werbevideos des Unternehmens wurden am häufigsten angeklickt. Auf dem dritten Platz landete T-Mobile.

Quelle: TechCrunch

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