In den letzten Jahren gab es schon einige kuriose Internet-Trends, die glücklicherweise recht schnell wieder verblassten. Aktuell sorgt ein weiterer, sehr umstrittener, Trend in den USA für Schlagzeilen. Die Rede ist vom sogenannten SWATting. Hierbei handelt es sich um einen für das potentielle Opfer ziemlich gravierenden Streich. Schließlich hetzt man im Falle des SWATtings die Polizei oder gar ein SWAT-Team durch Fake-Anrufe auf eine falsche Fährte. Die Beamten stürmen, aufgrund der falschen Informationen, beispielsweise das Nachbarhaus und sorgen zunächst für einen ordentlichen Schreck bei den Bewohnern.


Justitia
Foto: Justitia von Deval Kulshrestha CC BY-SA 3.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS)

Brandon Wilson ist ein SWATting-Spieler gewesen. Er lockte 2014 die Polizei, unter dem Vorwand einen Mord melden zu wollen, in die Wohnung des Opfers. Als die Polizei die Wohnung stürmte, konnten keine Hinweise auf eine Straftat ausfindig gemacht werden. Nach etwas mehr als einem halben Jahr ist die Polizei Wilson nun auf die Schliche gekommen. Der Gamer, der sich in der virtuellen Welt „Famed God“ nennt wurde verhaftet. Zusätzlich zu dem SWATting-Angriff hat Wilson auch noch dem Opfer gedroht, den Vater in lebenslange Schulden zu treiben, da er angeblich in den Besitz sensibler Kontodaten gelangte. Der Gamer machte sich den Angaben der Polizei zufolge in mehreren Punkten strafbar und könnte somit bis zu fünf Jahre in das Gefängnis wandern.

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