Die Eisbären gerieten in den letzten Jahren allzu oft in die Schlagzeilen und sind zum Symbol des Klimawandels geworden. Vielleicht werden die großen, weißen Räuber bald schon außerhalb von Zoos gar nicht mehr existieren, doch heute gibt es sie noch in freier Wildbahn. Wollt ihr sie sehen?


Eisbären Alaska
Collection of Dr. Pablo Clemente-Colon, NOAA National Ice Center CC BY-SA 2.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS)

Die Bären befinden sich in der Nähe des Hudson Bays

Die Organisation »Polar Bears International« stellt Jahr für Jahr die Live-Aufnahmen ihrer Webcams online. Diesmal kommt ihr zwischen dem 25. Oktober und dem 25. November in den Genuss, den Eisbären live auf den Pelz zu schauen und euch darüber zu freuen, wie sie im Schnee wühlen, jagen oder schlichtweg pennen. Die Bären befinden sich in der Nähe der kanadischen Kleinstadt Churchill an der Südwestküste Hudson Bays, die Beobachtung findet von der Tundra Buggy Lodge aus statt. Hierbei handelt es sich um eine Art fahrendes Hotel, bestehend aus fünf sogenannten Tundra Buggys, die miteinander verbunden sind.

Die PBI hat sich mit Leidenschaft der Bärenrettung verschrieben

Einer der Wagen bietet den Mitarbeitern Obdach, ein weiterer dient als Restaurant und der Dritte zum Materialtransport. In zwei Buggys leben und schlafen Gäste, die mit den Eisbären auf Tuchfühlung gehen möchten. Polar Bears International ist allerdings keine gewinnorientierte Institution, sondern sie hat sich mit Leidenschaft der Bärenrettung verschrieben. Das Buggy-Projekt gehört zum Gesamtprogramm dazu, und auch die Webcams tragen ihren Teil dazu bei, die Zukunft der Eisbären neu zu gestalten. Sensibilisierung und Finanzierung bilden in diesem Zusammenhang zwei wichtige Stichworte.


Das Leben der Eisbären wird zum Existenzkampf

Der Klimawandel beeinflusst schon jetzt das Leben der wilden Eisbären ungemein. Das Eis der Arktis schmilzt beträchtlich, der Lebensraum der Tiere verändert sich drastisch. Ihr Leben wird zum Existenzkampf, der durchaus tragisch enden könnte. Aber vielleicht gibt es noch Hoffnung, wenn sich immer mehr Menschen für die sympathischen Räuber engagieren!

Quelle: treehugger.com

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