Der von Forschern in Cambridge entwickelte Roboterfisch kann blitzschnell seine Richtung wechseln, täuschend echte Ausweichmanöver imitieren und durch seine Elastizität besonders natürliche Bewegungen simulieren.

Der vom Massachussets Institute of Technology (MIT) entwickelte Roboterfisch kann, wie echte Fische, im Bruchteil einer Sekunde Ausweichmanöver einleiten. Echte Fische können ihre Schwimmrichtung blitzschnell um 100 Grad ändern. Hinter dem intelligenten Roboterfisch steckt Andrew Marchese, graduierter Student in Cambridge. Der besonders elastische Fisch könnte unter anderem in der Meeresbiologie zur Erforschung von Fischen eingesetzt werden, ohne ihre Aufmerksamkeit zu erregen.


Antrieb durch Gase

Angetrieben wird der Fisch nicht durch einen regulären Motor. Die Schwanzflosse wird vielmehr durch das Be- und Entladen mit Kohlendioxid angetrieben – der Antriebsenergie ist damit ähnlich wie bei einem aufgeblasenen Luftballon. „Soft robotics“ ist ein Bereich der bio-inspirierten Robotertechnologie, welcher sich unter anderem mit dem platzsparenden, flexiblen Einsatz vom Computertechnologie beschäftigt.

Video: Täuschend echter Roboterfisch

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3 Kommentare

  1. Alvero

    17. März 2014 at 09:06

    Und wenn ein Hai kommt und denkt das wäre ein Fisch und Verschlingt ihn. Und dann stirb der Hai an den Elektronischen Müll. Oder Walle etc.

  2. Stefan

    17. März 2014 at 11:19

    Die Bionik lässt grüßen. Mal schauen, was Festo in nächster Zeit wieder entwickeln wird.
    Hier mal ein kurzes Video über die AquaJelly Qualle https://www.youtube.com/watch?v=N-O8-N71Qcw

  3. Toni

    19. März 2014 at 17:11

    Interssant zu wissen wäre wie effizient so ein Antrieb ähnlich eines Fisches ist.
    Quallenvideo! 🙂

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