Die Zahl der Cryptowährungen hat in den letzten Monaten massiv zugenommen. Sie unterscheiden sich in ihrem Ansatz teilweise erheblich. Ein Problem ist aber beinahe allen digitalen Währungen gemeinsam: Bisher kann man damit in der realen Welt nur extrem selten bezahlen. Selbst der Bitcoin als Leitwährung wird nur von wenigen Geschäften akzeptiert. Wer in Deutschland etwa im Supermarkt Lebensmittel kaufen möchte, kommt dort mit keiner Cryptowährung sehr weit. Ändern möchte dies das Unternehmen TenX mit dem dazu gehörigen TenX Coin. Der Ansatz klingt zunächst sehr simpel: Kunden können ihre Crypto-Guthaben mit einer Kreditkarte verknüpfen und damit dann beinahe überall einkaufen gehen. Die Verbreitung von digitalen Währungen könnte durch diese einfache Nutzungsmöglichkeit stark zunehmen.


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Die Vision des Tenx Coin: Eine Kreditkarte für alle Cryptowährungen

Eine Besonderheit besteht zudem darin, dass das System zukünftig mit einer Vielzahl an Cryptowährungen funktionieren soll. Der Nutzer benötigt also nicht für jede Währung eine eigene Karte – was auf Dauer extrem unpraktisch wäre. Vielmehr kann er über seine Smartphone-App wählen, welche Token er zum bezahlen verwenden möchte. Diese werden dann zum aktuellen Marktpreis in die jeweilige Landeswährung getauscht. Bisher allerdings funktioniert die TenX-Kreditkarte lediglich mit Bitcoin, Ethereum und der eigenen Cryptowährung. Technisch vergleichsweise einfach sollten sich auch die sogenannten ERC20-Token – also Währungen, die auf dem Ethereum-Netzwerk basieren – integrieren lassen. Die Entwickler streben langfristig dann an, alle relevanten Cryptowährungen über die Kreditkarte nutzbar zu machen.

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Bild: TenX

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Gebühren für den Devisentausch und die Zahlungen fallen nicht an

Der Vorteil für die Nutzer liegt in den geringen Transaktionskosten und der Sicherheit der Blockchain. TenX verfolgt in diesem Zusammenhang eine sehr transparente Preispolitik: Die Ausgabe der physischen Kreditkarte kostet einmalig 15 Dollar. Anschließend werden nur Gebühren fällig, wenn die Karte nicht oft genug genutzt wird. Der Grenzwert dafür liegt bei 1.000 Dollar im Jahr Gebühren für die einzelnen Zahlungen und den Tausch der Währungen fallen hingegen keine an. Allerdings sind die meisten Konten mit einer Ausgabegrenze versehen. So lassen sich in der Standardvariante lediglich 2.500 Euro pro Tag ausgeben. Dieses Limit kann unter Umständen aber auch erhöht werden, um weitere Einsatzmöglichkeiten der Crypto-Kreditkarte zu ermöglichen.

TenX Coin im Video erklärt

Der TenX Coin wickelt die Zahlungen über das Comit Network ab

Rein technisch betrachtet, stellt die Abwicklung der zahlreichen Transaktionen eine große Herausforderung dar. TenX setzt dafür auf eine Zahlungsplattform namens Comit Network. Das Netzwerks basiert ebenfalls auf der Blockchain-Technologie und verspricht, nahezu in Echtzeit Transaktionen rund um die Welt zu ermöglichen. TenX betreibt also die E-Wallets sowie Konten der Kunden und gibt die Kreditkarten aus. Für die Abwicklungen der einzelnen Zahlungen ist aber das Comit Network zuständig. Bisher hat diese Arbeitsteilung sehr gut funktioniert. Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit die Skalierbarkeit gewährleistet ist. Denn bisher nutzen noch vergleichsweise wenige Kunden die TenX-Kreditkarte. Dies kann sich aber zeitnah ändern, was die Infrastruktur vor ganze neue Probleme stellen könnte.

Börsen an denen der TenX Coin gehandelt wird: Übersicht zu den Märkten

Die Besitzer der Token sollen an den Umsätzen beteiligt werden

Die eigene Cryptowährung wurde in erster Linie auf den Markt gebracht, um mit dem TenX Coin Geld für die Finanzierung des Unternehmens einzusammeln. Tatsächlich konnten beim ICO innerhalb kürzester Zeit rund 80 Millionen Dollar eingesammelt werden. Die Besitzer der Token sollen zukünftig allerdings auch entlohnt werden: Denn 0,1 Prozent der erzielten Umsätze mit den Kreditkarten werden an die Inhaber des TenX Token ausgeschüttet. Wer Kreditkarte und Token besitzt darf sich sogar über 0,5 Prozent freuen. Bisher allerdings nur in der Theorie. Denn weil noch nicht alle behördlichen Genehmigungen vorliegen, wurde dieses Cashback-System noch nicht final implementiert. Geplant ist, dass 80 Prozent der Token verkauft werden und 20 Prozent bei dem Unternehmen verbleiben.

Der TenX Token und die Kursentwicklung

Der erste Hype rund um den TenX Coin setzte schon deutlich früher ein als bei vielen anderen Cryptowährungen: Im August 2017 stieg der Kurs um mehr als 400 Prozent und erreichte einen Rekordwert von mehr als vier Euro pro Token. Anschließend flachte die Euphorie aber merklich ab und die vorherigen Wertgewinne gingen fast vollständig wieder verloren. Das selbe Spiel wiederholte sich dann noch einmal im Zuge der allgemeinen Crypto-Euphorie rund um den Jahreswechsel. Diese starken Schwankungen sind für Cryptowährungen nicht ungewöhnlich. Bei TenX verwundern sie aber schon etwas – immerhin hat das Unternehmen bereits ein konkretes Produkt auf dem Markt. Es lebt also nicht alleine von Ankündigungen und Ideen. Aktuell notiert ein Token bei knapp 1,50 Euro. Die 105 Millionen Münzen kommen damit auf eine Marktkapitalisierung von etwas unter 150 Millionen Euro.

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