Tesla Chef Elon Musk gab jüngst bekannt, dass der Konzern die Schnellladegeräte für die Elektroautos alsbald vom Stromnetz trennen und komplett auf Solarenergie setzen möchte. Knapp ein Dutzend der Supercharger wird bereits mit Solarenergie betrieben. Künftig sollen Teslanutzer jedoch an allen Ladesäulen grünen Strom tanken können.


Elektroautos sollen künftig grüner fahren

Die Pläne von Elon Musk reichen allerdings noch weiter. So sollen alle Supercharger auch vom regulären Stromnetz getrennt werden. Immer wieder beschwerten sich Kritiker beim Tesla-Chef über das zweischneidige Schwert der „sauberen“ Elektroautos, die teilweise jedoch mit Strom aus Kohlekraftwerken geladen werden. Die Diskussionen sind nicht neu. In den USA werden rund 40 Prozent der gesamten Energie aus Kohlekraftwerken gewonnen. In Japan sieht das ähnlich aus. Hier arbeiten Ingenieure jedoch bereits an einem Kohlekraftwerk 2.0, das einen wesentlich höheren Wirkungsgrad hat und gleichzeitig deutlich weniger Kohlenstoffdioxid emittiert.


Um genügend Strom für die künftig autarken Supercharger bereitstellen zu können, müsste Tesla Experten zufolge Solarmodule mit einer Fläche so groß wie ein Footballfeld installieren. Sollte dann wieder ein Anschluss am Netz erfolgen, könnte zeitweise nicht genutzter Strom wieder zurückfließen. Insgesamt ein solider Plan also. Elon Musk gab sein Vorhaben per Twitter bekannt. Ein Stichtag zur Umsetzung existiert noch nicht. Allgemein ist der Tesla-Chef allerdings für sein Umweltmanagement bekannt. Es ist also mit einer zeitnahen Umsetzung zu rechnen.

Tesla möchte den Elektroerfolg weiter ausbauen und ab September auch den ersten E-Truck präsentieren. Um vollends den Anforderungen der Kunden entsprechen zu können, sollen diese wohl auch in die Entwicklungen mit involviert werden. Auch Konkurrenten wie Daimler arbeiten Schritt für Schritt an der Elektrifizierung der großen Nutzfahrzeuge. Schon in Kürze soll jedoch auch ein moderner Reisebus mit Elektroantrieb vorgestellt werden. Somit bestünde dann auch die Möglichkeit, dass Fernbusunternehmen, die tausende Fahrzeuge täglich auf den Straßen bewegen, grüner fahren können.

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