Die beiden Unternehmensgründer Olafur Eliasson und Frederik Ottesen brachten vor einiger Zeit bereits das kleine LED-Licht Little Sun auf den Markt. Dieses wurde speziell für Regionen ohne sichere Stromversorgung entwickelt. Es speicherte tagsüber die Sonnenenergie und konnte so auch nachts leuchten. Nun haben die beiden Tüftler die Technik weiter entwickelt und um eine Funktion erweitert, die die Erfindung auch für Bewohner der westlichen Hemisphäre interessant machen könnte. Denn die Solarenergie wird zukünftig nicht nur für das LED-Licht verwendet, sondern kann auch zum Aufladen des Smartphones genutzt werden.


Ein junges Mädchen schaut durch ein Fenster. Auf der Fensterbank liegt das Solarladegerät und LED-Licht The Charger
Ein Prototyp von The Charger im Test in Simbabwe. Via: Kickstarter Copyright: Little Sun

Das Ladegerät ist wetterfest und wasserdicht

Für eine volle Akkuladung werden dabei, nach Angaben des von den beiden Erfindern gegründeten Unternehmens, lediglich fünf Stunden benötigt. Den Entwicklern ist dabei durchaus bewusst, dass es bereits eine ganze Reihe von Solarladegeräten auf dem Markt gibt. Sie stellen allerdings drei Vorteile ihrer Neuentwicklung heraus. Erstens ist die benötigte Ladezeit vergleichsweise kurz und der Einsatz des mobilen Ladegeräts somit praktikabler. Zweitens ist das Ladegerät speziell für unwirtliche Bedingungen entworfen worden. So ist es, den Unternehmensangaben zufolge, wetterfest, hitzeresistent, wasserdicht und gegen UV-Strahlung geschützt. Und drittens ist „The Charger“ mit seiner Kombination aus Lichtquelle und Ladegerät bestens für den Einsatz in abgelegenen Dörfern ohne Stromversorgung geeignet. Es werden quasi zwei Grundbedürfnisse mit einem kleinen Gerät bedient.

Ein Teil der Produktion soll nach Simbabwe gehen

Zu kaufen ist das Licht mit Ladefunktion momentan nur über die zurzeit laufende Kickstarterkampagne. Dort kostet ein Gerät für Unterstützer 63 Euro. Wer allerdings gleichzeitig auch noch etwas Gutes tun möchte, kann seinen Beitrag auch auf 85 Euro erhöhen. Dann wird ein zweites Gerät an die Hilfsorganisation „Alight Zimbabwe“ gespendet. An Unterstützern mangelt es der Kampagne bisher jedenfalls nicht. Rund drei Wochen vor dem Ende wurde der angestrebte Betrag bereits um mehr als das Dreifache übertroffen.


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