Toyota will Unfälle vermeiden
Toyota will Unfälle vermeiden.

Wo Daimler und andere Hersteller schon längst an selbstfahrenden Automobilen arbeiten, fährt der japanische Hersteller Toyota eine ganz eigene Strategie. Anstatt Robotern das Fahren ganz übernehmen zu lassen, glaubt der Hersteller an eine Zukunft in der Menschen das Steuer nicht aus der Hand geben, Roboter aber weiter dazu beitragen sollen um Unfälle fast vollständig zu vermeiden. Um dies zu erreichen setzt Toyota auf die Entwicklung eines hoch-intelligenten Fahrassitenzsystems, welches niemand anderes als die Stanford University und das MIT entwickeln sollen. Mehr zum Trend lest ihr in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft. 


Toyota will Autounfälle vermeiden

Auf der einen Seite sollen Menschen die komplette Kontrolle über das Auto behalten, auf der anderen Seite will Toyota ein Fahrassistenzsystem entwickeln, welches Autounfälle vollständig verhindert. Ein Widerspruch? Daniela Rus, Ph.D am MIT baut auf einen Mix verschiedener Herangehensweisen. Zum einen sollen Sensoren und Software zur Analyse der Umgebung in Echtzeit weiterentwickelt werden, um Fahrer schon im Vornherein vor Gefahren zu warnen und auf der anderen Seite sollen Systeme entwickelt werden, die im Notfall selbst eingreifen können um einen Unfall zu vermeiden. Beide zusammen sollen in der Zukunft vernetzter zum Einsatz kommen um idealerweise Unfälle komplett zu vermeiden.

50 Millionen Dollar für die Forschung

Toyota investiert ca. 50 Millionen Dollar in den nächsten 5 Jahren um die Forschung am MIT und an der Stanford University in diesem Bereich voranzubringen. Aufholbedarf gibt es nämlich einigen für die Japaner. Nicht nur Google, sondern auch Tesla, Volvo, Daimler und andere arbeiten an dem bequemen und Unfall-freien Fahren der Zukunft. Größtes Ziel ist und bleibt die Experience der Autoinsassen. Auch wenn ein System eingreifen muss, dann soll dies so geschehen, dass der Fahrer sich nicht wundert, sondern alles flüssig und natürlich von Statten geht. Der Mix macht Sinn, man darf gespannt sein, welche Ergebnisse die beiden Universitäten in den nächsten Jahren liefern.


Video zeigt selbstfahrende Autos

Quelle: Popsci

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