Im November wird auf den Malediven die weltweit erste Unterwasservilla eröffnet. Dies gab das Luxusresort „Conrad Maldives Rangali Island“ bekannt. Das Unternehmen besitzt bereits Erfahrung im Bau und Betrieb solcher Anlagen: Schon seit rund zwanzig Jahren existiert beispielsweise ein Restaurant unterhalb der Meeresoberfläche. Außerdem liegt auch der exzellente Weinkeller des Sommeliers rund zwei Meter tief im Wasser. Die nun geplant Villa soll den Gästen gewissermaßen das beste aus zwei Welten bieten: Während sich das Untergeschoss bis zu fünf Meter unterhalb der Wasseroberfläche befindet, funktioniert die obere Hälfte wie eine Art schwimmende Insel. Dort können sich die Gäste auf der Terrasse sonnen oder in einem Infinitypool schwimmen.


Bild: Conrad Maldives Rangali Island

Das Schlafzimmer unter Wasser bietet eine ganz neue Perspektive

Insgesamt finden in der Villa neun Gäste einen einzigartigen Schlafplatz. Die Struktur des Gebäudes soll an ein Korallenriff erinnern und sich so in die Umgebung einfügen. Der Name der Villa lautet daher auch Muraka – was in der Landessprache „Koralle“ bedeutet. Entworfen wurde die Konstruktion durch den Architekten und Designer Ahmed Saleem. Bei der technischen Umsetzung griff er zudem auf die Expertise der neuseeländischen Firma M J Murphy Ltd. zurück. „Wir sind begeistert, Murakas einzigartige Möglichkeit unterhalb der Wasseroberfläche zu schlafen, unseren zukünftigen Gästen präsentieren zu können. Wir bieten ihnen damit einen außergewöhnlichen Blick auf die Meereslandschaft der Malediven aus einer gänzlich neuen Perspektive“, erklärte Stefano Ruzza, Manager des Resorts.

Bild: Conrad Maldives Rangali Island

Mehr als 40.000 Euro werden pro Übernachtung fällig

Auch in diesem Fall gilt aber: Einzigartigkeit hat ihren Preis. Der Bau der Villa soll umgerechnet rund 12,5 Millionen Euro kosten. Um dies zu refinanzieren, sind natürlich auch recht hohe Übernachtungspreise notwendig. Wer also einmal lebendig bei den Fischen übernachten möchte, muss mit Kosten von gut 40.000 Euro pro Nacht rechnen. Wer mit dem indischen Ozean rund um die Malediven nichts anfangen kann, hat allerdings auch die Möglichkeit, nach Dubai auszuweichen. Das Unternehmen Kleindienst Group aus den Vereinigten Staaten bietet dort luxuriöse Hausboote an, deren untere Etagen ebenfalls großflächig verglast sind und einen spektakulären Einblick in das Arabische Meer bieten.

Via: New Atlas


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