Hausautomation ist ein großes Thema, das immer mehr Befürworter findet. Die Kombination aus sicherer und smarter Haustechnik liegt im Trend und lässt die Herzen Technikbegeisterter höher schlagen. Moderne Systeme shoppt man allerdings nicht einfach so mal im Vorbeibegehen. Auch wenn zunächst mit günstigen Einstiegspreisen geworben wird, ist man recht schnell bei 1000 Euro und mehr. Es empfiehlt sich daher im Vorab eine kleine Checkliste zu erstellen, um am Ende auch ein System installieren zu können, welches dem Anforderungsprofil entspricht und diesem auch am besten gerecht wird.


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Hausautomation: Was für Systeme gibt es denn so?

Mittlerweile ist das Angebot der Hausautomationssysteme schon recht unübersichtlich geworden. Das ist ein wenig dem geschuldet, dass einige Anbieter nur Teilsysteme oder einzelne Komponenten entwickeln, die mit anderen Partner-Lösungen zusammen dann funktionieren. Als Beispiel kann hier unter anderem HomePilot von Rademacher herangezogen werden. So stammen die Stellmotoren für die Heizkörper aus dem selben Pool der Komponenten von der Firma Z-Wave. Ähnlich ist das auch bei Devolos Home Control Geräten. Auch Kopp Free Control, iComfort und Home Easy fallen in diese Kategorie.

Ein Austausch der Hersteller ist im Kern auch nicht schlecht, allerdings wird das Ganze dann für den Verbraucher auch recht schnell unübersichtlich. Es empfiehlt sich daher stets einen genaueren Blick hinter die Kulissen zu werfen und ähnlich wie bei den Stromanbietern zu vergleichen. Nur so kann man im Bild darüber verweilen, welches System und welche Technik konkret hinter dem Produkt steckt.


Große Unternehmen, wie etwa RWE bieten auch komplette Hausautomationssysteme an. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht so viel Zeit mit der Recherche nach Einzelkomponenten um die Ohren schlagen muss. Was jedoch berücksichtigt werden sollte, ist beispielsweise bei diesem in sich geschlossenen System, dass eine Öffnung für weitere Geräte anderer Hersteller in Zukunft ausgeschlossen ist. Die in sich geschlossenen Systeme lassen zunächst die Vermutung aufkommen, dass die Anbieter eine langfristige Bindung forcieren wollen und dann besonders geschäftstüchtig sein können. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille, viel mehr geht es natürlich auch um das Thema Sicherheit. Jeder Hersteller von eigenen Hausautomationssystemen muss auch die große Hürde der Sicherheit meistern. Damit steht und fällt schließlich auch das Produkt. So hat RWE beispielsweise die Sicherheitsanforderungen an die Funkübertragung bei der Smarthome Technologie höher gesteckt als Homematic. Trotz gleichem Hersteller, funken die Systeme über unterschiedliche Protokolle.

Kostenlose Ratgeber helfen weiter

Mit diesen einleitenden Worten, zur groben Differenzierung der Systeme wird schnell klar, dass man sich hier einfach mit der Thematik auseinander setzen muss, um das für sich passende zu finden. Im Internet gibt es dafür auch passend gute kostenlose Ratgeber. Neben der Technik und der Sicherheit, spielen dann auch die Schwierigkeitsstufen eine Rolle. Kann das System noch selbst angebracht werden? Oder werden teilweise Profis für die Installation benötigt?

Das Synco Living System von Siemens ist aktuell sehr beliebt. Hier sind zahlreiche Aktoren und auch Sensoren verfügbar. Da allerdings auch eine Steuerung der Heizungsanlage mit integriert werden kann, kommt man selbst als Laie spätestens an diesem Punkt an seine Grenzen. Einige Systeme sind also nur bedingt für die Selbstmontage ausgelegt.

Fazit

Die Themen Hausautomation, Smarthome und intelligente Energieverwaltung haben noch viel Zukunftspotential und werden uns fortan immer mehr begleiten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Smartphone avanciert zu einem Multitasking-Tool. Wir überwachen damit unser Haus, können die Energie Steuerung übernehmen, im Supermarkt zahlen und vieles mehr. Bei der Hausautomation hat der Verbraucher am Ende jedoch die Qual der Wahl. Ein passendes System zu finde, das den Vorlieben und Anwendungsprofil entspricht, bedarf zunächst etwas Recherchearbeit. Am Ende wird sich der Aufwand allerdings lohnen. Zuletzt noch ein kleiner Tipp. Es ist durchaus möglich, dass die neuen Komponenten vom Design her nicht zu den bereits vorhandenen Schaltern und Steckdosen, über die das System betrieben wird, passen. Dann bestünde auch ein Austausch vor. Auch das sollte mit bedacht werden.

 

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