Schon in der ersten Folge der neuen Ausgabe der „Höhle der Löwen“ in der vergangenen Woche kam es zu zwei interessanten Deals: Ralf Dümmel sicherte sich einen Anteil an dem Unternehmen hinter dem Staubsaugeraufsatz Catch>>Up, während Judith Williams und Frank Thelen bei Calligraphy Cut einstiegen. Auch die zweite Folge am heutigen Dienstag bietet wieder jede Menge Potential für spannende Deals. Diesmal bewerben sich gleich sechs Unternehmen um ein Investment der Löwen:


daisygrip


Krankenhauskeime stellen ein erhebliches Problem für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Zumal in den vergangenen Jahrzehnten im Bereich der Antiobiotika nur sehr wenige Neuentwicklungen auf den Markt kamen. Einige Keime haben daher inzwischen Resistenzen entwickelt. Das Startup daisygrip will seinen Teil dazu beitragen, die Problematik unter Kontrolle zu bekommen. Dr. med. Konstantin Altrichter (26) und Karl Hartmann (26) haben daher einen Stauschlauch für die Blutabnahme entwickelt, der extrem einfach desinfiziert werden kann. In der Höhle der Löwen erhofft sich daisygrip ein Investment in Höhe von 100.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent der Unternehmensanteile.

Trinity

Foto: MG RTL D / Frank W. Hempel

Das Startup Trinity hingegen will ein klassisches Alltagsproblem von Frauen lösen: Oberteile, die in Hosen oder Röcke gesteckt werden, rutschen oftmals ungewollt wieder heraus. Das perfekte Outfit kann so schnell ruiniert werden. Die Gründerin Kimberly Lang (27) hat daher eine clevere Technik aus Stofflaschen entwickelt, die wie eine Art Zippsystem funktioniert. Dadurch kann das Unterteil mit jeweils zwei Oberteilen verbunden werden und das Outfit behält dauerhaft die gewünschte Form. Für eine halbe Millionen Euro wäre die Gründerin von Trinity bereit, in der Höhle der Löwen zehn Prozent der Unternehmensanteile abzugeben.


Ruwi Multiharke

Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Rudolf Wild (79) ist der bisher älteste Kandidat in der Höhle der Löwen und wartet mit einer praktischen Erfindung auf. Seine Multiharke vereint gleich vier Funktionen in einem Gerät und sorgt so dafür, dass man sich bei der Gartenarbeit seltener bücken und hinknien muss. Selbst das mühselige Unkraut jäten kann so bequem im Stehen erledigt werden. Bisher allerdings wird das flexible Gartengerät noch in Handarbeit produziert. Mithilfe eines Löwen soll der Prozess aber automatisiert werden. Wild bietet daher in der Höhle der Löwen 30 Prozent seines Unternehmens für 80.000 Euro an. Mit dem Geld und der Expertise soll die Ruwi Multiharke dann großflächig auf den Markt kommen.

Pazls

Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Ikea hat den Verkauf von Möbeln revolutioniert, dabei allerdings auch Rechtsgeschichte geschrieben. Denn inzwischen sind Unternehmen für fehlerhafte Bauanleitungen haftbar. Bei dem Startup Pazls soll es solche Probleme hingegen nicht geben: Gründer Julian Bäßler (30) verspricht, dass die Möbel des Unternehmens kinderleicht zusammengebaut werden können und auch keine Schrauben oder Nägel benötigt werden. Der Trick: Die einzelnen Module werden mithilfe von Magneten und dazugehörigen Pins miteinander verbunden. Nachdem sie fünf Jahre lang das Produkt in Eigenregie entwickelten, werben die drei Gründer nun um ein Investment in der Höhle der Löwen: Für 400.000 Euro bieten sie zwanzig Prozent der Unternehmensanteile an.

furryfit

Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Fitnessarmbänder für Menschen erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Die beiden Brüder und Gründer Jonas Neubert (31) und Micha Neubert (29) fragten sich daher: Wieso sollte man dieses Konzept nicht auch auf den Hund übertragen? Herausgekommen ist schließlich der Fitness-Tracker furryfit, der einfach am Halsband des Hundes befestigt wird. Rund um die Uhr werden dann die entsprechenden Daten aufgezeichnet und an eine dazugehörige App übertragen. Hundebesitzer sollen so schneller bemerken, dass der Hund ungewöhnliche Verhaltensmuster zeigt – und im Zweifelsfall rechtzeitig einen Tierarzt aufsuchen können. Den Investoren in der Höhle der Löwen bieten die beiden Brüder 15 Prozent ihres Startups für 200.000 Euro an.

Spooning Cookie Dough

Bild: MG RTL D / Frank W. Hempel

Das letzte Startup des Abends will Kinderträume wahr werden lassen: Die beiden Gründer Diana Hildenbrand (36) und Constantin Feistkorn (36) haben rohen Keksteig entwickelt, der bedenkenlos auch in großen Mengen genascht werden kann. Das Geheimnis: Es kommen keine rohen Eier und kein Backpulver zum Einsatz. Dadurch kann der Keksteig sogar von Schwangeren gegessen werden. Das an einem US-Vorbild orientierte Startup betreibt in Berlin ein Restaurant, vermarktet aber auch fertige Produkte für den heimischen Vorratsschrank. In der Höhle der Löwen hoffen sie auf 210.000 Euro für 18 Prozent der Anteile.

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