Dem in Minnesota ansässigen Unternehmen Janulus ist mit den Trinity-Windturbinen ein wichtiger Schritt im Hinblick auf grüne portable Energieerzeuger gelungen. Die durchaus kompakten portablen Windkraftwerke gibt es in unterschiedlichen Größen, die letztlich auch unterschiedlich viel Strom liefern. Im Inneren jeder Trinity-Kleinwindkraftanlage befindet sich ein leistungsstarker Akku, der bei der kleinsten Trinity 50 Ausführung beispielsweise das Apple iPhone 6 drei bis vier Mal ganz aufladen kann. Eine weitere Besonderheit der Trinity-Kraftwerke zum Mitnehmen ist, dass die Rotoren horizontal und auch vertikal Strom erzeugen können.

Trinity: Kompakt aber kraftvoll

Die portablen Trinity-Windturbinen gibt es in vier unterschiedlichen Größen. Die kleinste Version passt in den Rucksack, während das leistungsstärkste Erzeugnis mit 2.500 Watt immerhin noch im Kofferaum eines Kleinwagens transportiert werden kann. 2014 stellte Janulus die erste Trinity Windturbine vor. Es handelte sich dabei um eine 30 Zentimeter-Anlage, die über eine vertikale Achse verfügt. Nach dem erfolgreichen Launch wurde das Produkt weiter entwickelt. Nun lancierte Janulus eine neue Kickstarter-Kampagne für die zweite Generation der leistungsstarken portablen Kleinwindanlagen.


Trinity 2500 als mobile E-Strom-Tankstelle

Besonders interessant ist nicht nur die kleinste Windturbine, sondern auch die Größte. So bietet sich die 2500er Version auch bestens dazu an, das heimische Elektroauto mit Strom zu versorgen. Darüber hinaus könnten auch die Kaffee-Maschine und andere Elektrogeräte in der Küche unkompliziert mit dem grünen Strom gespeist werden. Die größte Windturbine ist im Transport-Modus 100 Zentimeter hoch und wiegt 19 Kilogramm. Verbaut ist ein 300,000-mAh starker Lithium-Ionen-Akku. Besonders lukrativ ist auch die Tatsache, dass die 2.500er Version der Trinity Windturbine in jeden Kofferraum eines Elektroautos passt. Somit hat man sein eigenes Stromkraftwerk immer mit dabei. Innerhalb des letzten Jahres wurde die Turbinen-Technologie weiterentwickelt, so dass nun noch effizienter Strom produziert werden kann. Bereits bei wenigen Flügelschlägen lohnt sich der Einsatz der portablen Windturbinen. Die Turbinen können bequem über eine Smartphone-App gesteuert werden. Im folgenden Videoclip seht ihr die Trinity-Windturbinen noch einmal in Aktion. Ein tolles Produkt oder?

Trinity Windkraftwerke im Video

Nachdem das Funding bereits erfolgreich verlief, sollen die ersten Trinity Turbinen im nächsten Jahr ausgeliefert werden. Bleibt es bei den aktuell geteaserten Preisen startet die kleinste Version bei 399 US-Dollar. Die Trinity 2.500 schlägt dann mit 5.999 US-Dollar zu Buche.

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1 Kommentar

  1. David Kummer

    23. September 2015 at 12:32

    Bleibt nur die Frage, ob man die Anlage auch mit der Hand betreiben kann. Das wäre dann wirklich mal nützlich.

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