Viel war in den letzten Monaten und Jahren über den Fracking-Boom in den Vereinigten Staaten zu lesen. Doch während dieser sich langsam wieder seinem Ende nähert und die ersten Bohrlöcher wieder verschlossen werden, kann die US-Solarindustrie auf konstante Wachstumszahlen verweisen. Dies schlägt sich auch in den Beschäftigungszahlen nieder.


Alternative Energiequellen im Trend
Alternative Energiequellen im Trend

Solarmodule werden immer erschwinglicher

Seit 2010 konnten so alleine 80.000 neue Jobs geschaffen werden. Damit arbeiten heute gut doppelt so viele Menschen in der Solarindustrie wie in der Kohleindustrie. Ein Ende dieser Entwicklung ist dabei nicht in Sicht. Denn die Produktion und Installation von Solarmodulen wird immer günstiger. Dadurch lohnen sich immer mehr Solarprojekte und die Zahl der installierten Solarmodule nimmt ständig zu. Dieser Effekt dürfte sich noch verstärken, sollte der Öl- und Gaspreis zukünftig wieder steigen. Schon heute arbeiten nach Angaben der US-Statistikbehörde 173.807 Menschen in der Solarindustrie. Zum Vergleich: Mit der Förderung von Öl und Gas sind rund 213.100 Mitarbeiter beschäftigt. Zuletzt allerdings stiegen die Beschäftigungszahlen in der Solarindustrie jährlich um rund zwanzig Prozent.Die Zahlen dürften sich also im nächsten Jahr weiter annähern.

Erneuerbare Energien haben noch Potential

Die dabei kreierten Jobs stellen auch eine Hoffnung für den US-Arbeitsmarkt dar. Denn die US-Wirtschaft wächst zwar seit einigen Jahren wieder, die Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen hielten sich dabei aber in Grenzen. Zuletzt stieg die Zahl der in der US-Wirtschaft beschäftigten Mitarbeiter jährlich um rund 1,1 Prozent. Erneuerbare Energien und Umwelttechnologien könnten ihren Teil dazu beitragen, zukünftig für ein stärkeres Wachstum an Arbeitsplätzen zu sorgen. Bisher nämlich ist der Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix der USA noch vergleichsweise klein.


Quelle: Treehugger

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