U-Safe ist eine selbstschwimmende Rettungsboje, die allein ihren Weg durch das Wasser sucht und mit einem Propeller angetrieben wird. Die Boje kann mit einer Fernbedienung punktgenau gesteuert werden. U-Safe ist ziemlich flott unterwegs und bahnt sich den Weg auch durch hohe Wellen. Das ermöglicht ein breitgefächertes Einsatzspektrum. Die ferngesteuerte Boje kann aber auch vor allem da zum Einsatz kommen und Leben retten, wo es selbst für erfahrene Rettungsschwimmer lebensbedrohlich werden kann.


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U-Safe Boje ist leicht transportierbar ( Bild: Noras Performance)

U-Safe ist ein Nachrüstsatz

Das Besondere an U-Safe ist, dass es sich hierbei weniger um eine komplette Boje handelt, sondern vielmehr um ein batteriebetriebenes Gerät, welches an jeder Rettungsboje angebracht werden kann. Mit U-Safe können somit auch herkömmliche Bojen mit dem nützlichen Antrieb und einer Fernsteuerung ausgestattet werden. Wenn U-Safe in das Wasser geworfen wird, beginnen die kleinen elektrischen Turbinen an der Unterseite automatisch damit sich zu drehen. Das Wasser wird angesaugt und hinten wieder ausgeworfen.

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Mit der Hilfe des kleinen Steuerungs-Sticks, kann der Navigator den Rettungsring gezielt durch das Wasser bewegen. Beim Hilfesuchenden angekommen, kann dieser sich „einklinken“ und festhalten. U-Safe ist stark genug, um Menschen wieder in sichere Gewässer beziehungsweise Boote zu bringen. Die Voraussetzung für die schnelle Hilfe ist, dass der zu Rettende auch noch bei Bewusstsein ist. Denkbar ist allerdings auch, dass ein Rettungsschwimmer U-Safe nutzt, um sicher und schnell zum Verunfallten und vielleicht auch Bewusstlosen zu gelangen.

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U-Safe Fernbedienung (Bild: Noras Performance))

In Zukunft mit GPS-Lokalisierung und einem Sitz

Das in Portugal ansässige Unternehmen Noras Performance steckt hinter der Entwicklung von U-Safe. In Zukunft soll sich der Lebensretter auch selbst wieder aufladen können und das per Solarpanel. Zudem ist geplant, dass die Boje Mitglieder einer Crew selbst per GPS Ortung ausfindig machen soll. Geht ein Crew-Mitglied unfreiwillig über Bord, kann dieses mittels mitgeführtem Sender geortet werden. U-Safe fällt dann automatisch vom Schiff und fährt die zu ertrinken drohende Person an. Es liegen auch Pläne vor, die einen größeren U-Safe mit Sitz zeigen. Diese könnten dann zu Erholungs- und Überwachungszecke eingesetzt werden.

U-Safe soll laut dem Team von Nora schon bald erscheinen. Und die ersten Updates gibt es wohl noch in diesem Jahr.

U-Safe im Video

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